Kolumbianerin
Kolumbien

Kolumbien – Das einzige Risiko ist, dass du bleiben willst

 

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Oktober 2011
Ein Reisebericht von Ralph Sommer

1. Reisetag: Bogotá

Kolumbianer
Kolumbianer

Im Oktober 2011 besuchte ich die kosmopolitische Metropole Bogotá (2.680 m), eine boomende Stadt mit über sieben Millionen Einwohnern. Neben der kolonialen Altstadt „La Candelaria“  mit der Plaza Bolívar, dem Regierungsgebäude, in dem Wachen in Uniformen aus der Zeit der Unabhängigkeit stolz paradieren, der Kathedrale, dem Justizpalast und altspanischen Gassen und bunt bemalten kolonialen Häusern mit Holzbalkonen erheben sich in der nächsten Umgebung moderne Hochhäuser und das eindrucksvolle Goldmuseum, ein „Muss“ für jeden Besucher. Wer dieses Museum besucht, wird hinter einer halbmeterdicken Tresortür durch das glänzende Gold geblendet, das nach einem Moment voller Dunkelheit glitzernd erstrahlt. So oder ähnlich mag es seinerzeit den spanischen Eroberern ergangen sein, als sie auf der Suche nach dem „El Dorado“ prächtige Goldschätze der indianischen Altvölker erblickten und sie für die spanische Krone plünderten.

Nachmittags unternahm ich einen Ausflug mit der Seilbahn auf den 3.200 m hohen Hausberg Cerro Montserrat, von wo aus sich ein ausgezeichneter Panoramablick auf Bogotá und Umgebung bietet. Hier gibt es einen Park, Restaurants und die Kirche mit dem Schrein der Virgen Morena.

Grill a la llaneraAm Abend besuchte ich die Altstadt. Die Restaurants und Cafeterias waren mit vielen jungen Menschen gefüllt, die lachten und diskutierten. Auffallend waren die vielen Flaschen Bier in Miniaturabfüllung, die wie Schachfiguren die Tische ausfüllten, damit der Kellner danach leichter abrechnen konnte. Das lustige Treiben in den Cafés, Restaurants und auf der Straße war nicht immer so.

In den 90er Jahren kam der Tourismus nahezu zum Erliegen, da die FARC, eine terroristische Guerillabewegung, das Land mit Überfällen und Anschlägen bedrohte, und es eine Gefahr war, sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten oder Überlandfahrten zu unternehmen. Wirtschaft und das tägliche Leben waren aufgrund der Schreckenstaten der Guerilla, der Paramilitares und der Übergriffe des Militärs gelähmt. Dazu kam der Drogenhandel, mit dem der schmutzige Bürgerkrieg bezahlt wurde.

In den letzten 10 Jahren jedoch hat sich die Situation in Kolumbien grundlegend geändert. Die FARC besteht nur noch aus wenigen Anhängern in entlegenen Waldgebieten, und dank des intensiven Einsatzes des Militärs herrscht wieder Frieden im Lande. Seit ca. 8 Jahren ist es problemlos möglich, Kolumbien zu bereisen. Die Wirtschaft und der lokale wie auch der internationale Tourismus boomen.

2. Reisetag: Von Bogotá nach Zipaquirá

Salzkreuz in Kapelle
Salzkreuz in Zipaquirá

Heute (Sonntag) ging es mit meinem spanischsprachigen Fahrer José Richtung Norden nach Zipaquirá, kurz „Zipa“ genannt, nur 50 km mit dem Auto entfernt. Die Fahrt führte zuerst durch verschiedene industrielle Vororte. Die Provinz heißt Boyacá und ist bekannt für den Abbau von Eisen, Kohle, Salz und Smaragden, aber auch für landwirtschaftliche Produkte wie Kartoffeln, Zwiebeln, Kaffee und Zuckerrohr. In einem örtlichen Restaurant nahm ich eine Kostprobe vom Grillfilet, am offenen Feuer à la „Llanera“ (nach Cowboyart) zubereitet. Dann ging es weiter in beschaulicher Fahrt über Berge und durch Täler nach Zipaquirá, einem Ort, der für die Muisca-Indianer vor hunderten von Jahren große sakrale Bedeutung hatte und gleichzeitig das damalige Zentrum der Salzgewinnung war. Das ist es bis heute geblieben. Für den Besucher die wohl größte Attraktion ist die dreischiffige Höhlenkirche, komplett aus Salz gebaut und weltweit die größte ihrer Art. In verschiedenen Farben bestrahlen farbige Lichter das 16 m hohe Kreuz, das ebenfalls komplett aus Salz besteht. Die unterirdischen Stollen mit den Riesenhallen hinterlassen bei den Besuchern aufgrund ihrer Dimensionen, Farben und Einzigkeit einen nachhaltigen Eindruck. Danach bummelte ich durch die koloniale Stadt Zipaquíra, die voll mit Besuchern aus Bogotá war.

Der Mythos von El Dorado in Guatavita

Im Anschluss besuchte ich mit meinem Fahrer die Lagune von Guatavita, die vor tausenden von Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden war. Guatavita gab den Anlass zum Mythos von „El Dorado“. Der Legende nach hatte sich dort die Gattin des Zipa, des Landesfürsten von Bacatá (heute Bogotá), aufgrund einer unglücklichen Ehe zusammen mit ihrer Tochter auf dem Seegrund niedergelassen. Der Zipa kam jedes Jahr voll Trauer, eingesalbt mit Öl und besprüht mit Goldstaub, und warf bei einer feierlichen Zeremonie goldene Gefäße und Schmuckstücke zu seiner früheren Gemahlin auf den Seegrund hinab, um sie zur Rückkehr zu bewegen. So kamen im 16. Jh. Konquistadoren, Glücksritter und Abenteurer in den nördlichen Teil Südamerikas, um überall nach diesem „El Dorado“, vom Fieberwahn getrieben, zu suchen.

Die Brücke von Boyacá

Auf der Weiterfahrt nach Tunja erreichte ich ca. 15 Minuten vorher die Brücke von Boyacá, an der am 7. August des Jahres 1819 der Befreier Simón Bolívar die entscheidende Schlacht Kolumbiens gegen 3.000 Königstreue geschlagen hatte. Die originale Holzbrücke wurde mittlerweile durch eine Zementbrücke ersetzt. Aber der Gedanke der Freiheit wird heute noch durch eine traditionelle Wachablösung an Feiertagen und zu besonderen Anlässen demonstriert. Ich kam im richtigen Moment, um diese Parade mitzuerleben.

Tunja, Stadtgründung auf der Suche nach dem El Dorado
Kathedrale Plaza Bolivar in Tunja
Kathedrale in Tunja

Nach wenigen Minuten hatte ich Tunja (2.782 m) erreicht, eine Kleinstadt, die im 16. Jh. von Goldsuchern gegründet wurde, um das legendäre El Dorado aufzuspüren. Sie besticht durch die Plaza Bolívar, die, wie in allen Orten, dem Befreier Simón Bolívar gewidmet is t. Der koloniale Ort hat mehrere Sehenswürdigkeiten aufzuweisen, wie die Casa del Fundador (Haus des Gründers). Der Stadtgründer hatte mit Hilfe spanischer und indianischer Architekten und Arbeiter dieses glanzvolle Kolonialhaus errichten lassen. Ein weiteres sehenswertes Haus ist La Casa del Escribano (Haus des Stadtschreibers), das durch seine Deckenmalereien aus der griechischen Mythologie und die fein skizzierten Elefanten und Rhinozerosse beeindruckt.

Villa de Leyva, im altspanischen Stil

Nach weiteren 40 km erreichte ich die Stadt Villa de Leyva, die 1572 von den Spaniern gegründet wurde. Sie ist mit ihren kopfsteingepflasterten Gässchen, ihren Patios mit Oleandern, Bougainvilleen und Weihnachtssternen sowie von den Balkonen hängenden Geranien ein Musterbeispiel spanischer Architektur. Hier ließen sich die reichen Grundbesitzer (Encomienderos) nieder, um im angenehmen gemäßigten Klima (auf 2.140 m Höhe) zu entspannen. In diesem Flair lässt es sich gut mehrere Tage aushalten, um die Höhepunkte der Stadt und der Umgebung zu entdecken.

3. Tag: Villa de Leyva und Umgebung

Kathedrale Villa de Leyva
Kathedrale in Villa de Leyva

Nach einem morgendlichen Bummel zur Plaza Bolívar und einer Andacht in dem im Jahre 1645 gegründeten Konvent der Karmelitermönche, besuchte ich zu Fuß die Casa del Primer Congreso, ein schmuckes Kolonialhaus, in dem der erste Kongress von sieben neugranadischen Provinzen abgehalten wurde, die sich im Jahre 1812 vom spanischen Mutterland losgesagt hatten. Danach besuchte ich zwei Blöcke südlich der Plaza die Casa de Antonio Nariño, ein Konkurrent Simón Bolívars, sowie das  Geburtshaus des Revolutionshelden Antonio Recuarte (Casa Natal de A. Ricaurte), der seine Feinde in das Munitionslager eindringen ließ und diese sowie sich selbst danach in die Luft sprengte. Es gäbe noch weitere geschichtsträchtige Kolonialhäuser zu besuchen, aber auch eine Schnapsfabrik.

Paläontologisches Museum
Paläontologisches Museum
Paläontologisches Museum

Ich zog es vor, mit meinem Fahrer etwa 1 km aus Villa de Leyva hinauszufahren. Hier schwelgte ich in fossilen Funden, an denen diese Gegend so reich ist. Am eindrucksvollsten war das Skelett eines fischartigen Ichthyosaurus, der gute 10 m Länge maß. Die Umgebung von Villa de Leyva ist eine einzigartige Fundstätte von verschiedenen Ammoniten und Trilobiten, ein Beweis dafür, dass sich hier vor vielen Millionen Jahren ein großes Meer befand, bevor sich die Pazifische Meeresplatte unter die Kontinentalplatte schob und den Meeresboden zu den Anden auftürmte.

El Infiernito (kleine Hölle)
El Infiernito
Ralph Sommer bei El Infiernito

Danach besuchte ich eine sehr eindrucksvolle astronomische Station der indianischen Altvölker, in der sich 34 phallusförmige übermannshohe Phalli gen Himmel recken. Nach Erklärungen der Führerin handelte es sich um eine Kultstätte der Muiscas, die hier ein Himmelobservatorium hatten, wo sie mithilfe der Schattenlänge die Monate und Jahreszeiten bestimmten. Die Spanier waren bei ihrer Ankunft aufgrund der Phalli sichtlich geschockt und tauften diese Stätte „El Infiernito“. Danach ging es mit meinem Fahrer zurück nach Villa de Leyva, wo ich übernachtete.

Kloster Ecce Homo
Kloster Ecce Homo
Kloster Ecce Homo

Ein Moment der Ruhe und Besinnung war das beschauliche und gepflegte Dominikanerkloster Ecce Homo aus dem Jahre 1620. Das Kloster liegt in einer Savannen-Landschaft, erbaut als Schutzburg gegen feindliche Angriffe. Die mit bunten Blumen bepflanzten Innenhöfe sowie die einfachen Mönchszellen zeugen von der beseelten Gesinnung der Dominikaner. Mich beeindruckte besonders das Bild von Jesus, der mich, egal, wohin ich mich bewegte, mit seinen Augen verfolgte. Die in Stein eingelassenen lateinischen Sprüche im Essraum riefen zu einem gemäßigten Leben auf: „bibas ut vivas, non vivas ut bibas“ (trinke, um zu leben, aber lebe nicht, um zu trinken) und „sic edas, ut semper escurias“ (esse nur so viel, dass noch etwas Hunger bleibt). Die kleine Kapelle war besonders eindrucksvoll. In und um das Kloster herum waren große Ammoniten als Begrenzung der Gartenanlage ausgelegt.

Casa de Barro
Casa de Barro
Casa de Barro

Sehr speziell und genial erschien mir, nur wenige Kilometer vom Kloster entfernt, die Konstruktion eines ockerfarbenen Hauses ohne Ecken und vollständig aus Lehm errichtet, das ein Architekt, dessen Namen ich nicht registriert hatte, mitten in die trockene Akazienlandschaft gebaut hatte. Es war gegen Eintritt begehbar, aber aus Zeitgründen genoss ich nur die Außenansicht.

4. Tag: Von Villa de Leyva nach Barichara

Heute nahm ich von Villa de Leyva ein Taxi nach San Gil, einem Städtchen auf 1.100 m Höhe, das ich nach 2 Stunden erreichte. Der Ort ist bekannt für Abenteuertourismus, wie Rafting, Felsen- und Wasserfallklettern. Von dort aus fuhr ich mit dem öffentlichen Bus weitere 22 km nach Barichara, einem der schönsten Kolonialdörfer Kolumbiens im Department Santander. Die aus dem 18. bis 19. Jh. stammenden Häuser, mit blauen Fensterläden und weiß getünchten Wänden sowie mit ockerfarbenen behauenen Steinplatten, die schnurgerade hügelauf und hügelab verlaufen, und ebenso die Plaza Bolívar mit Palmen und Ceibas sowie die erhöht gelegene Kathedrale geben dem Städtchen (1.430 m) seinen ganz besonderen Reiz. Der richtige Rahmen dafür war die geschmackvolle Unterbringung in der Posada La Nube, deren Besitzerin Maria Fernanda sich bestens um mich kümmerte. Nach einem Bummel durch die kolonialen Gassen und einem guten kolumbianischen Bier genoss ich die freundliche Posada.

5. Tag: Barichara, ein Kolonialstädtchen mit Selbstinitiative

Barichara
Barichara

Nach einem Frühstück im Patio der Posada, mit tropischen Früchten und frisch gepresstem Fruchtsaft, konnte ich vom Frühstückstisch aus Tangare, Goldwaldsänger, Wildtauben und andere Vögel beobachten, die ebenfalls ihr Frühstück in Form von Reiskörnern und Bananen erhielten. Danach zeigte mir Maria Fernanda ihr schmuckes Städtchen. Zuerst führte Sie mich zur Loma del Pueblo, dem Dorfhügel, wo sich ein herrlicher Blick auf Barichara bot; hier hatte sie ein Spa sowie Studios für Entspannung und Therapie. Nach Besichtigung der attraktiven Räumlichkeiten mit Pool besuchten wir die schweizerisch-französische Möbeldesignerin Muriel Garderet, die unter dem Markennamen „formas de luz“ (Lichtformen) zusammen mit einer Gruppe von einheimischen Frauen ästhetisch schöne Möbel herstellt und weltweit exportiert. Durch ihre Initiative haben mehrere Einheimische somit ein würdevolles Einkommen gefunden. Danach besuchte ich die Kathedrale, wo mir beim Fotografieren des Altars durch eine Unachtsamkeit mein Fotoapparat vom Stativ fiel und das Objektiv in die Brüche ging. Santa Maria… Danach besuchte ich eine Öko-Papierwerkstätte, wo ebenfalls durch Initiative von Frauen auf aufwendige Weise Papier aus der Faser der Fique-Agave hergestellt wird. In einem anderen Abteil waren junge Männer dabei, sich in Schnitzerei und der Tonmodellierung unterweisen zu lassen. Nach einem gemütlichen Tag erfolgte eine weitere Übernachtung in der Posada La Nube.

6. Tag: Von Barichara Wanderung nach Guane

Camuro Schafziege
Camuros

Heute unternahm ich zusammen mit Maria Fernanda und einem befreundeten österreichischen Ehepaar, Karin und Karl, einen Ausflug zu dem 5 km entfernten Ort Guane. Eine besondere Überraschung bot sich mir am Beginn der Wanderung: ich sah zum ersten Mal „Camuros“, ziegenähnliche Schafe, mit glattem, braunem Haar, die meine volle Neugierde erweckten. Waren es nun Schafe oder Ziegen? Nach meiner Rückkehr nach Deutschland ließ ich mich aufklären, dass es in der Tat Haarschafe sind, die ihren Ursprung offensichtlich in Kamerun hatten und daher in Kolumbien „Camuros“ genannt werden.

Danach verlief unser Pfad bergabwärts, an kleinen Fincas vorbei, in denen vor allem Vieh und Ziegen gehalten wurden. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir das weiß getünchte koloniale Dorf Guane mit Schilf-Innendecken in den Häusern, wie in spanischen Zeiten. In einem kleinen Restaurant erhielten wir ein schmackhaftes Essen, über dem Holzfeuer zubereitet. Im Patio konnte man auf Schritt und Tritt Fossilien sehen, die der Wirt als Wegdekoration verwendete. Unten im Tal schlängelte sich der Río Suarez entlang der Zentralkordillere nach Norden. Nach dieser schönen Wanderung fuhren wir wieder nach Barichara zurück. Für den Abend hatten mich Karin und Karl in ihr Privathaus eingeladen. Karin zeigte sich als Profi in der Küche, mit einem köstlichen, liebevoll zubereiteten Abendessen; zu meiner großen Überraschung bekam ich als Nachtisch einen österreichischen Apfelstrudel serviert. Karl, ein Uni-Professor, erklärte mir mit Stolz das Funktionieren seiner selbst konstruierten Warmwasservorbereitung und der ökologischen Regenwasserversorgung für den sanitären und Teichbereich. Nach einem schönen Abend endete der Tag in der Posada La Nube.

7. Tag: Von Barichara nach Bucaramanga, der beste Kaffee von Kolumbien

Kaffeekirschen
Eine Handvoll Kaffeekirschen

Maria Fernanda, die Besitzerin der Posada La Nube, nahm mich heute mit ihrem Jeep nach Bucaramanga mit, wo mich am Nachmittag mein Flug über Bogotá in das Kaffeedreieck Pereira erwartete. Die traumhaft schöne Fahrt führte durch Wälder, wo im Schatten der Gastbäume verschiedene Kaffeesorten gediehen. 50 km vor Bucaramanga erreichten wir den Nationalpark Chicamocha, der wegen des spektakulären Chicamocha-Canyons zu Berühmtheit gelangte. Auf einer Länge von über 6 km führt eine Seilbahn von der Mesa de los Santos nach Panachi. Diese Seilbahn ist erst seit dem Jahr 2009 in Betrieb und bietet eine herrliche Aussicht auf die szenenreiche Landschaft. Maria Fernanda holte mich mit dem Auto auf der anderen Seite des Canyons ab und brachte mich nach einer halbstündigen Fahrt zu einer der besten Kaffeefarmen Kolumbiens. Im Gegensatz zum Kaffeedreieck werden auf der „Hacienda el Roble“ über 60 verschiedene Kaffeesorten gezüchtet. Auf einem Lehrpfad lernte ich viel über den Kaffee und seinen ökologischen Anbau, über die Schutzpflanzen, die den Kaffee vor eventuellen Schädlingen schützen; ich sah die Pflanzenschulen und hatte natürlich die Gelegenheit, im Hazienda-Haupthaus die verschiedenen Kaffeesorten zu probieren.

Ralph Sommer in Kolumbien
Ralph Sommer mit Militär

Wer nach Kolumbien reist, sollte diese Kaffeefarm besuchen, nicht nur des Kaffees wegen, der exzellent ist, sondern auch wegen der Wander- und Reitpfade und der über 120 verschiedenen Vogelarten, die in den Schattenbäumen Unterschlupf finden und den Kaffee vor Schädlingen bewahren.

Nach dieser erlebnisreichen 7-tägigen Tour, die mir einen guten Einblick in die Welt der Kolumbianer gewährte, ging es dann am Nachmittag mit der Fluglinie Avianca zurück nach Bogotá und nach dem Umsteigen weiter nach Pereira ins Kaffeedreieck, wo ich weitere 4 Tage verbrachte und auch hier interessante Erfahrungen machte.

Zu bemerken ist, dass die ganze Tour vom Feinsten war und ich zu keinem Zeitpunkt eine negative Erfahrung machte oder mich im Lande bedroht fühlte. „Kolumbien – das einzige Risiko ist, dass du bleiben willst

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