Karte von Koh Tonsay
Asien,  Kambodscha,  Sommer Fernreisen Redaktion

Koh Tonsay – Geheimtipp in Kambodscha

Aus der SFR-Inselreihe „Perlen des Ozeans“

Wer denkt an Badeurlaub, wenn er von Kambodscha hört? Eigentlich kaum jemand. Die meisten Besucher zieht es vor allem nach Siem Reap, um das sagenumwobene Angkor Wat zu besuchen, was zweifelsohne das Highlight auf einer Kambodschareise darstellt. Aber Kambodscha hat noch viel mehr zu bieten als Tempel und Pagoden. Schöne Nationalparks mit grünem Dschungel, erfrischende Wasserfälle und klare Seen lassen den Naturfreund voll auf seine Kosten kommen. Aber auch diejenigen, die nach einer erlebnisreichen Rundreise noch etwas Erholung am Strand brauchen, werden nicht enttäuscht werden.

Insel Koh Tonsay
Ankunft auf Koh Tonsay

Im Südwesten Kambodschas, etwa 4,5 Kilometer südwestlich von Kep liegt Koh Tonsay, auch nach ihrer Form „Kanincheninsel“ genannt, eine kleine Insel, die man mit einer halbstündigen Fahrt mit dem Boot von Kep aus erreichen kann. Noch unberührt vom Massentourismus, findet man hier schöne Strände umsäumt von Palmen, die sich wunderbar zum Entspannen eignen. Korallenriffe, bunte Fische und die Meeresvegetation laden zum ausgiebigen Erkunden der Unterwasserwelt mit Maske und Schnorchel ein. Entdecker können das bewaldetete Hinterland auf eigene Faust erkunden. Da die Insel nur zwei Quadratkilometer groß ist, braucht auch keiner befürchten, verloren zu gehen.

Die Geschichte von Koh Tonsay

Der Name Koh Tonsay wird abgeleitet von dem Wort Rumsay. Einer Legende nach besaß ein Prinz namens Sakor Reach magische Kräfte und benutzte diese eines Tages, um einen Befehlshaber von Angkor Thom zu hypnotisieren. Er stahl dessen Pferd und flüchtete in den Südwesten Kambodschas. Während einer Pause holten ihn jedoch die Truppen ein. Hastig sprang er auf das gestohlene Pferd, das ihn jedoch gleich wieder abwarf und dabei seinen Sattel verlor. Seitdem heißt der Ort, von dem Koh Tonsay erreicht werden kann, Kep Seh (Pferdesattel). Die Situation von Prinz Sakor Reach wurde immer hoffnungsloser und seine Männer begannen müde zu werden. Er führte Sie über das Meer auf eine kleine Insel, wo sich die Truppe schließlich ausbreitete. Dies gab der Insel den Namen Koh Rumsay, heute bekannt als Koh Tonsay. Später wurde unter der Regentschaft von Prince Norodom Sihanouk die Insel genutzt, um Verbrecher zu resozialisieren, die gleichfalls die Insel verteidigen sollten. Durch Wettereinfluss und Krieg (unter anderem während der Herrschaft der roten Khmer 1975-1979) wurde der größte Teil der Infrastruktur auf Koh Tonsay zerstört. Heute leben noch etwa sieben Familien auf der Insel, die ihren Lebensunterhalt durch Fischen und das Anpflanzen von Kokospalmen verdienen.

Was gibt es auf der Insel?

Auf Koh Tonsay gibt es keine ausgeprägte touristische Infrastruktur, was sie zu einem Juwel für Ruhesuchende macht. Hier finden sich lediglich ein paar einheimische Restaurants und einfache Bungalows mit Gemeinschaftsbad zur Übernachtung, in denen es keine Elekrizität gibt. Wer sich abseits von Hotels und Clubanlagen entspannen und dem Stress der Städte entfliehen möchte, der ist hier richtig. Das Hinterland lädt zu der einen oder anderen kleinen Wanderung ein. Sie können Koh Tonsay zu Fuß in etwa drei Stunden umrunden. Schöne Strände laden zum Baden, Schnorcheln und Entspannen ein. In den einheimischen Restaurants bekommen Sie einfache, aber leckere kambodschanische Gerichte, mit denen Sie sich für die nächste Schnorcheltour oder für eine kleine Wanderung stärken können.

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