Taj Mahal
Asien,  Indien

Nordindien-Rundreise

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Incredible Indien – eine Werbung die wirklich stimmt!

Varanasi
Menschen in Varanasi

Als wir uns für unsere individuelle Nord-Indienrundreise nur zu zweit mit Privatfahrer entschieden hatten, war unsere Zielsetzung, an Diwali – dem Lichterfest Indiens – in Varanasi zu sein. Nach verschiedenen Angeboten hatten wir uns entschieden, unsere Reise mit Sommer Fernreisen, Herrn Sommer, zu organisieren. Es war ein guter Tipp von SFR die Reise so zu planen, dass sich die Ereignisse steigern. Ebenso war es nur richtig ein upgrade des Fahrzeuges auf einen Toyota Innova zu wählen. Außerdem hatten wir mit dem uns zugeteilten indischen Fahrer namens Vikram wirklich großes Glück – er war nicht nur ein sehr guter Fahrer (was man in Indien braucht), sondern er passte auf uns auf, wie auf sein ‚Augapfel‘ und bereicherte die langen Autofahrten mit interessanten Informationen (englisch). Wir starteten unsere Rundreise in Delhi/Old Delhi und hatten aufgrund der vielen Eindrücke sofort unser Zuhause vergessen – also Urlaub. Allein das für uns Europäer unvorstellbare bunte Leben, Farben und Gewusel auf den Straßen, das Miteinander von Autos, Ottos (Rikschas), Fahrrädern, Menschen, Kühen und anderen Lebewesen – incredible; dann die tollen, riesigen Bauwerke, Tempel, Gebäude zum Teil wie im Märchen; die Einstellungen und Meinungen zum Thema Religion und Hinduismus – nur interessant und lehrreich und überall Menschen, z.T. sehr arm, aber immer freundlich. Hiervor hatte ich mich gefürchtet, wurde jedoch eines Besseren belehrt.

Wandmalereien in Mandawa
Wandmalereien in Mandawa

Nach dem viel zu kurzen Stopp in Delhi fuhren wir nach Mandawa (tolle alte Wandmalereien), über Ajmer zum Besuch der Wallfahrtsstätte Dargah. Auf die letzte Strecke zum Tempel wurden wir von unserem Fahrer zu einem uns unbekannten nicht englisch sprechenden Rikschafahrer geschickt und unser Fahrer Vikram, den wir gerade 3 Tage kannten, forderte uns auf, alle unsere Wertsachen, Tickets, Taschen und Geld (außer 200 Rupien = € 4,-) im Auto zu lassen. Wir zögerten, einem ‚fremden Inder‘ all unser Hab und Gut anzuvertrauen, doch es war wieder einmal die goldrichtige Entscheidung, denn sonst wären wir im Gedränge bestimmt um einiges erleichtert worden. Weiter nach Pushkar (hier waren wir leider eine Woche zu früh, denn der Kamelmarkt wäre ebenfalls ein Highlight gewesen), dann nach Jodhpur (blauen Stadt) und Besuch des Meherangarh Forts, einem Bauwerk wie im Märchen (auf Aladin warteten wir vergebens) und einem fantastischen Blick über die blaue Stadt und den Palast. Durchs Gebirge zum Jaintempel Rankpur, einem Tempel  mit 144 rundum verzierten Säulen aus weißen Marmorblöcken geschnitzt – nur große Klasse. Weiter nach Udaipur, dem Venedig des Ostens mit einem 800 m langen Stadtpalast und fantastischen Kunstwerken. Hier waren wir in unserem Hotel spontan zu einer Silberhochzeit eingeladen worden.

Marmorelefant in Ranakpur
Marmorelefant in Ranakpur

Dann ging‘s weiter nach Jaipur der Hauptstadt Rajastans vorbei am Palast der Winde (nur eine tolle Fassade), auf dem Elefantenrücken hinauf zur Festung, Besuch des Observatoriums (unvorstellbar was hier mit welcher Genauigkeit gebaut wurde) und nach einem Friseurbesuch ab ins Stadtleben (hier wurde in Vorbereitung auf Diwali  auf abenteuerliche Weise alles geschmückt und beleuchtet – incredible). Übernachtung im Hotel Shahura House. Fast alle vorgebuchten Hotels (meist 4*) waren spitzen klasse, doch dieses Haus übertraf alles bisher Dagewesene – wie im Traum. Wir verlassen die Hauptstadt und fahren weiter über das Vogelparadies Keoladeo (war für uns jetzt nicht so sehenswert) nach Fatehpur Sikri, einer verlassenen, aber architektonisch großartigen Anlage. Übernachtung in Agra und am nächsten Morgen Besuch des Taj Mahals (zusammen mit tausenden anderen Menschen); sehr beeindruckend, besonders wenn man die Feinheiten der Baukunst betrachtet. Wir besuchen das Rote Fort, das Baby Taj Mahal (ebenfalls sehenswert) und genießen in Eigenregie die Stadt. Abends wurden wir (wie so oft) von unserem Fahrer wieder abgeholt, in ein tolles Restaurant gefahren (in dem auch Einheimische essen) und wieder zurück ins Hotel gebracht. Nun hieß es leider Abschied nehmen von Vikram, denn unsere Reise ging weiter mit dem Zug (wir hatten einen reservierten Sitzplatz und sogar Bordservice und mussten uns nicht auf dem Trittbrett fahren) nach Oarchha (einer mittelalterlichen Stadt, war o.k., hätte aber nicht unbedingt sein müssen) und Weiterfahrt mit einem neuen Auto und Fahrer nach Khajuraho. Sehr interessante Tempelkunst auf engem Raum. Nachmittags zeigte uns der örtliche Guide noch ‚seine‘ Heimat in dem Kastensystem Indiens. Weiterflug (mit 2 Stunden Verspätung – die Uhren in Indien ticken nicht so wie die Europäischen) nach Varanasi. Hier wurde uns die Aussage, dass Inder VIER Mütter haben (die eigene Mutter, Mutter Kuh, Mutter Ganges und Mutterland Indien) so richtig bewusst. Das Leben in Varanasi – incredible – einfach unbeschreiblich. Wir sind mittendrin in den Zeremonien zum Diwalifest am und im Ganges, fahren mit dem Boot am Ufer des Ganges entlang und teilen uns die kleinen Gässchen mit Kühen, Gläubigen die aus ganz Indien hierher pilgern (z.T. zum Sterben), geschäftigen Menschen und auch Unrat. Aber all diese Eindrücke, Gerüche, Geräusche sind unvergesslich und wir möchten diese nicht missen.

Goa mit Kühen am Strand
Kühe am Strand von Goa

Nach 15 Tagen Rundreise, den Kopf und die Speicherkarten der Fotoapparate voll mit fast nur positiven Eindrücken (wie sagte ein Inder: Enjoy best things in India and ignore the bad ones) fliegen wir noch ein paar Tage zum Badeurlaub nach Goa.

Resümee: Dies war eine unsere ‚incrediblesten‘ Reisen (und wir haben schon einiges von der Welt gesehen). Die Betreuung bis zur Abreise von Herrn Sommer und vor Ort durch die Partneragenturen von Sommer Fernreisen war vorbildlich; es war fast immer ein Ansprechpartner der Agentur am jeweiligen Ankunftsort (während der Tagesstecken mit dem Auto waren wir mit dem Fahrer alleine) und die meist deutschsprachigen Guides in den einzelnen Städten waren authentisch und jeder auf seine Art interessant und sehr kompetent. Durch unsere Privatreise waren wir ‚frei‘ und konnten die Stopps, Besichtigungszeiten der Sehenswürdigkeiten und das was wir erleben wollten (sei es ein Friseurbesuch meines Mannes, mit den Guides über verschiedene Themen zu diskutieren, Früchte und Essbares auf den Märkten zu probieren oder das Lernen einen Sari zu wickeln) nach unseren Bedürfnissen gestalten. Sollten Sie für Ihre Indienreise noch Einzelheiten wissen wollen, lassen sie sich unsere eMail-Adresse von SFR geben.

Sonja und Adi Scherer

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