Asien,  Myanmar

Der Kayah Staat in Myanmar – Staat der roten Karen

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Myanmar ist in 7 Staaten unterteilt, von denen der kleinste der Kayah Staat (Karenni-Staat) ist. Er befindet sich im Osten des Landes an der Grenze zur thailändischen Provinz Mae Hong Son und angrenzend an den Shan und den Kayin Staat. Die Fläche beträgt ca. 11.600 km². Landschaftlich ist der Kayah Staat von Hügel, Reisfelder und Seen geprägt und bietet sich für kleinere Wanderungen an. Zudem wird die Region vom längsten Fluss Myanmars, dem Thanlwin (Salween) durchzogen.

Im Kayah Staat befindet sich das wichtigste Kraftwerk des Landes, das mit Wasserkraft des Balu Chaung Wasserfalls betrieben wird. Haupterzeugnis der Region ist Reis. Zudem gibt es viele Edelhölzer wie Teakholz und Eisenholz. Einnahmequellen sind die Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Harzverarbeitung, Lackmanufakturen und das Kunsthandwerk.

Bis heute stellt der Kayah Staat einen nahezu weißen Fleck auf der touristischen Landkarte Myanmars dar. Lange Zeit war die Region wegen bewaffneter Auseinandersetzungen nicht zugänglich für Touristen. Nun wird der Tourismus ausgebaut und es entstehen neue Angebote und Reiserouten. Am besten erreichbar ist die Region vom Inle See aus. Für Reisende ist diese Region unter anderem wegen der vielen verschiedenen hier ansässigen Kulturen interessant. Dazu zählen unter anderem Karenni, Yinba, Bre und Karen (Padaung), die wegen ihrer Frauen bekannt sind, die sich Metallringe um ihren Hals legen um diesen länger erscheinen zu lassen. Dazu werden Mädchen bereits ab einem Alter von 4 Jahren die Ringe um den Hals gelegt, die meist aus Messing bestehen. Zur traditionellen Kleidung der Karen gehören zudem schwere Baumwollgewänder die auf Handwebstühlen hergestellt werden sowie verschiedene Metallarmreife.

In verschiedenen kleinen Dörfern können Sie die Einheimischen persönlich kennen lernen und Einblicke in deren tägliches Leben erhalten.

 

Loikaw

Loikaw ist die Hauptstadt des Kayah Staates und liegt am Pilu Fluss. In Loikaw leben ca. 11.000 Einwohner auf einer Höhe von 1.200 m ü.d.M.. Hier befindet sich mit drei Universitäten auch das Bildungszentrum des Staates. Loikaw verfügt über einen Flughafen sowie eine Eisenbahnlinie nach Aungban.

 

Sehenswürdigkeiten der Kayah Region

  • Thiri Mingalar Taung-kwe Pagodenhügel: Zwei Hügelspitzen mit je einer Pagode
  • Pagoden: Im Umfeld von Loikaw gibt es neun Pagoden
  • Kulturmuseum des Kayah Staates: Völkerkundemuseum mit Ausstellungen von Hochzeits- und Beerdigungsgegenständen, Haushaltsutensilien, Schmuck, Bekleidung, Waffen, Musikinstrumenten und Kunstgegenständen
  • Thiri-Mingalar-Markt
  • Pohperyone Kloster: Hier leben über 500 Mönche
  • Dorf Rang Ku hamlet: Besuchen Sie hier die Karen
  • Ketobo Pfahlplatz: Heilige Stätte für Kayah- Festlichkeiten

 

Film über die Kayah Region

Sehen Sie sich nachfolgenden Film von der Kayah Region an und machen Sie sich selbst ein Bild. Gezeigt werden unter anderem Ausschnitte aus Loikaw, dem Weg vom Inle See nach Kayah, Pan Pet und Hta Nee La Leh (die sieben Seen). Dabei bekommen Sie viele Eindrücke von der einmaligen Landschaft und den freundlichen Einheimischen. Darunter Mönche, Schulkinder, Händler auf dem Markt und auch die bekannten Padaung („Giraffenhals“) Frauen.

 

 

 

Bilder aus der Kayah Region

 

Kulturmuseum des Kayah Staates:

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Markt in Loikaw:

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Padaung/ Karen:

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Pohperyone Kloster:

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Hier finden Sie unsere Reise “Myanmars versteckte Schönheit” in die Kayah Region.

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Autor: SFR Redaktion

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