Zugfahrt zur Bruecke am Kwai Kanchanaburi Thailand
Asien,  Sommer Fernreisen Redaktion,  Thailand

Eine Reise durch Thailand: Zugfahrt über die Brücke am Kwai und Bangkok

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Ein weiteres Highlight auf meiner Reise in Thailand war die Zugfahrt über die Brücke am Kwai und Bangkoks Märkte.

Nach einer Übernachtung in einem schönen Hotel in Kanchanapuri bekam ich dort am nächsten Morgen um 10 Uhr noch eine Führung durch das Resort und im Anschluss fuhren wir mit dem Boot wieder zurück zum Parkplatz. Von dort fuhren wir mit dem Auto in Richtung Nam Tok, von wo aus ich mit dem Zug zur Brücke am Kwai fahren sollte. Wir aßen zu Mittag und um 14:35 Uhr saß ich dann endlich im Zug und die Fahrt ging los.

Zugfahrt zur Bruecke am Kwai Kanchanaburi Thailand
Zugfahrt zur Brücke am Kwai

Eigentlich sollte diese 1,5 Stunden dauern, aber es wurden dann 2,5 Stunden daraus. Während der Fahrt konnte man die herrliche Landschaft bewundern und die Gegend genießen. Der Zug selber war ein ganz normaler Zug, mit dem die Leute von einem Ort zum anderen fuhren. Dieser ist bei Touristen sehr beliebt, da er über die Brücke am Kwai in Kanchanaburi fährt. Nach 2,5 Stunden erreichten wir schließlich die Brücke am Kwai, wo ich bereits von meinem Reiseleiter erwartet wurde. Im Anschluss begannen wir schließlich unsere Fahrt nach Bangkok, wo wir schließlich gegen 20:00 Uhr endlich ankamen. Wir gerieten mitten in den Feierabendverkehr und brauchten über zwei Stunden um in die Innenstadt und bis zu meinem Hotel in Bangkok zu kommen. Schließlich war das aber geschafft und es folgte noch ein leckeres Abendessen mit allerlei exotischen Zutaten wie zum Beispiel Grillen, bevor es für die Nacht wieder zum Hotel ging.

Für den nächsten Morgen war ein Trip zu drei verschiedenen Märkten in und um Bangkok geplant. Um 07:30 Uhr wurde ich abgeholt und die Fahrt ging los. Zuerst fuhren wir nach Maeklong außerhalb von Bangkok um uns den Markt auf den Schienen anzuschauen. Dies ist ein Gemüsemarkt und befindet sich direkt an den Schienen von der Bahn. Wenn die Bahn kommt, dann werden sämtliche Schirme eingezogen und es wird Platz für die Bahn gemacht, die sich mit lautem Hupen ankündigt. Ist die Bahn vorbeigefahren, werden die Schirme wieder ausgerollt und alles geht weiter. Dies passiert einige Male am Tag, da der Zug dort regelmäßig vorbeifährt. Das zu sehen war schon sehr interessant. Man musste aber wirklich genug Platz machen, da der Zug sehr breit war. Es gab aber genügend kleine Gänge, in die man hineinflüchten konnte. Daher braucht keiner Angst zu haben, dass er vom Zug überrollt wird. Zur Not hilft ein Satz ins Gemüse, aber ich nehme an, dass man sich damit bei den Besitzern des jeweiligen Standes recht unbeliebt machen würde.

Nachdem wir uns diesen Markt angeschaut hatten ging es weiter zu einem schwimmenden Markt. Dieser war ein paar Kilometer weiter und meiner Meinung nach einer der interessantesten Märkte. Um sich den Markt anzuschauen musste man nämlich mit dem Boot fahren. Wir stiegen also in ein Paddelboot und bekamen als Sonnenschutz noch Hüte aufgesetzt. Dann ging die Fahrt los. Wir wurden recht oft von den Motorbooten überholt, wo ich jedes Mal Angst hatte, dass wir gleich umkippen, da diese Boote recht große Wellen verursachten, worauf unser Boot mit heftigem Schaukeln reagierte. Glücklicherweise war das Boot recht stabil und wir konnten die Fahrt weiterhin genießen. Wir passierten einige Souvenirshops und schließlich fuhren wir auch in die kleineren Kanäle hinein. Einmal mussten wir uns ganz flach ins Boot legen und die Köpfe einziehen, da wir unter einer Begrenzung von einem Kanal in einen Seitenkanal fuhren, in dem sich allerdings sonst niemand aufhielt. Wir machten einen kleinen Zwischenstopp an einem Haus, wo auch ein paar kleinere Souvenirs verkauft wurden und bekamen zur Begrüßung einen kalten Saft aus Zuckerrohr überreicht. Wir schauten uns eine Weile um und ließen uns erklären, wie der Saft hergestellt wurde und fuhren schließlich weiter. Ungefähr eine Stunde lang fuhren wir

Floating Market bei Bangkok Thailand
Schwimmender Markt

durch die Kanäle und kamen schließlich wieder zum schwimmenden Markt, wo die Verkäufer unser Boot immer wieder an ihre Stände heranzogen, um uns etwas zu verkaufen. Dieser schwimmende Markt war schon ein Erlebnis und es machte Spaß durch die Kanäle zu schippern und sich das Leben dort anzuschauen. Schließlich erreichten wir aber wieder den Ausstiegspunkt und verließen den schwimmenden Markt um zurück nach Bangkok zu fahren und uns dort den Wochenend-Markt anzuschauen.

Am Wochenend-Markt in Bangkok angekommen, aßen wir zunächst einmal zu Mittag. An den vielen Ständen dort konnte man für unter einen Dollar ein sehr leckeres Essen bekommen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, liefen wir eine ganze Weile über diesen recht großen Markt. Dort konnte man von Kleidung, über Tierbedarf und Souvenirs alles bekommen was das Herz begehrt. Sogar Haustiere wie Hunde, Katzen und Meerschweinchen standen dort zum Verkauf, was ich allerdings alles andere als schön fand. Die armen Tiere wurden dort in Körben angeboten und es gab sogar Streifenhörnchen, denen Mützen und Jacken angezogen wurden. Andere mussten in winzigen Käfigen verharren, die ungefähr die Größe einer Hand hatten. Vorsorglich war dort auch ein Schild angebracht, auf dem stand, dass man keine Videos und keine Fotos machen durfte. Die wussten wohl auch schon warum. Diesen Teil des Marktes fand ich nicht so toll, aber der Rest des Marktes war klasse. Schließlich trennten wir uns aber auch von diesem Markt und fuhren mit dem Skytrain von Bangkok wieder zurück und anschließend ging ich zurück zu meinem Hotel. Ein weiterer Tag auf meiner Reise in Thailand war zu Ende.

 

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