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Myanmars magischer unentdeckter Süden

 

Unsere Myanmar-Reisen finden Sie unter www.myanmar-discover.de

 

Tourismus in Süd-Myanmar

Vielleicht haben Sie sich bei der Auswahl des Reiseziels Myanmar schon gefragt, warum in dem viel gepriesenen Land der „Goldenen Pagoden„, das eines der unbedingten Highlights von Süd-Ost-Asien ist, nur der nördlich von Yangon liegende Landesteil touristisch angeboten wird und nicht der Süden des Landes. Der Grund dafür ist, dass die Tore in den Süden Myanmars erst in den letzten Jahren im Zeichen der Demokratisierung für den Tourismus geöffnet wurden. Somit kamen bis jetzt wenige abenteuerliche Besucher in den Genuss, die südlichen Landstriche kennenzulernen, die zweifelsohne zu den touristisch reizvollsten Gegenden Asiens zählen. Der kulturelle Reichtum des Südens verwoben mit chinesischen, indischen, und thailändischen Einflüssen sowie verschiedene traditionsreiche Ethnien geben dem Süden von Myanmar eine besondere Note.

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Entdeckergeist in eine der unberührtesten Regionen Südostasiens

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Bild: Kyauk Ka Lat Pagode

Myanmar-Discover blickt auf 15 Jahren Reiseerfahrung in Myanmar zurück und Ihr Reiseveranstalter, Ralph Sommer war in den letzten zwei Jahren auf Inspektion in dem traumhaften Süden für Sie unterwegs und hat zusammen mit unserer Partneragentur vor Ort die touristischen Gegebenheiten geprüft und schöne Tourenprogramme für Sie zusammengestellt.

Myanmar besitzt südlich von Yangon einen ca. 700 km langen Küstenstreifen. Im Westen davon liegt die Andamanen-See mit dem Mergui-Archipel, das über 800 unberührte Inseln und unzähligen Eilande aufweist. Im Osten des Landstreifens zieht sich von Norden nach Süden eine über 1.000 m hohe Gebirgskette mit noch unberührten Urwaldgebieten hin. Westlich davon befindet sich die Grenze mit Thailand. Der Süden Myanmars weist eine Fülle von kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, bezaubernde Landschaften und lebenden Traditionen auf. Die vorgelagerten Inseln des Mergui-Archipels haben bis jetzt noch kaum eine „Langnase“ gesehen und viele der Inseln sind gänzlich unbewohnt. Der Süden Myanmar’s und Thailands war geschichtlich gesehen ein vereintes mächtiges Königreich und als Suvarnabhumi, das „Goldene Land“ über ganz Asien bekannt. Wir empfehlen Ihnen, bald möglichst die bis jetzt touristisch unbekannten Landstriche Süd-Myanmars zeitnah zu bereisen, um noch deren Ursprünglichkeit und natürlichen Reiz zu erleben und „Entdecker“ zu sein.

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Politische und wirtschaftliche Beziehungen von Süd-Myanmar zu Thailand und Öffnung der Grenzübergänge:

Zwischen Myanmar und Thailand haben sich in den letzten Jahren die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen wesentlich verbessert, so dass es zurzeit problemlos möglich ist, über folgende Grenzübergänge von Thailand nach Myanmar zu gelangen:

a.) Grenzübergang Mae Sot (Thailand)/ Myawaddy (Myanmar): von hier aus erreicht man nach ca. 5 Std. Fahrtzeit die Stadt Mawlamyine (Moulmein). Im Laufe des Jahres Jahr 2015 soll die Schnellstraße nach Mawlamyine fertiggestellt werden, so dass sich dann die Fahrtzeit auf ca. 2 Std. verkürzen wird.

b.) Phu Nam Ron (Thailand)/Hteekhee (Myanmar): von hier aus erreichen Sie nach ca. 5-6 Stunden die Stadt Dawei. Auch diese Straße wird zurzeit zur Schnellstraße ausgebaut.

c.) Ranong (Thailand)/Kawthaung (Myanmar): die Grenze ist hier der Pak Chan-Fluss. Von der thailändischen Seite erreicht man in ca. 5 Minuten mit dem Motorboot Myanmar.

Visumbestimmungen:

Voraussetzung zum jeweiligen Überqueren der Landesgrenzen ist, dass Sie schon zuvor bei der Visum-Beantragung die gewünschten Grenzübergänge angeben, die somit bindend werden.

Wie besucht man den Süden von Myanmar „überland“?

speedboat-anlegestelle-myeikUnsere Transportmittel zu Wasser und zu Land sind klimatisierte Fahrzeuge, Boote, Fähren und öffentliche Schnellboote, die zwischen Dawei, Myeik und Kawthaung verkehren. Mittlerweile können Sie auch zu den genannten Destinationen fliegen, aber eine Reise „überland“ ist das wahre Erlebnis.

Sie werden überwältigt sein von der einzigartigen Natur, den Flüssen, Inseln, entlegenen Dörfern und Städten und nicht zuletzt von der buddhistischen Vergangenheit sowie von den gläubigen fröhlichen Menschen, die das Land mit buddhistischen Heiligtümern und durch ihre Festlichkeiten prägen. Besuchen Sie mit uns Klöster, Pagoden, Höhlen und entdecken Sie mit dem Boot das traditionelle Leben der Einheimischen entlang der Flüsse und vorgelagerten Inseln. Baden Sie im transparenten Wasser der Andamanen-See und genießen Sie köstliche Fischgerichte und exotische Leckereien.

Neue Landverbindungen zwischen Myanmar und Thailand

Grenzübergang: Myawaddy (Myanmar) nach Mae Sot (Thailand) neue-landverbindung-zwischen-myanmar-und-thailand_Myawaddy_Mae Sot3(siehe Karte rechts)

Im Jahr 1997 wurde die Thai-Myanmar-Friendship-Bridge zwischen Mae Sot (Thailand) und Myawaddy (Myanmar) errichtet und im Jahr 2015 soll voraussichtlich der Asian Highway AH1, die Schnellstraße nach Mawlamyine fertiggestellt werden, so dass sich die verschlafene nostalgische Stadt Mawlamyine innerhalb weniger Jahre höchst wahrscheinlich in eine neue touristische Hochburg verwandeln wird. An der Freundschaftsbrücke gibt es eine Zollabfertigungsstelle, wo Ein- und Ausreise vorgenommen wird.

Mae Sot hat einen Flughafen mit Flügen nach Bangkok. Wenn Sie Thailand noch nicht kennen, so empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall eine länderübergreifende Reise, da Sie auf der Route die alten Königsstädte Sukhotai, Phitsanulok , Ayutthaya und Bangkok besuchen können. Selbstverständlich ist Ihre Überlandreise auch viceversa möglich, d.h. in Bangkok nach Myanmar startend. Hier finden Sie die Reise „Thailand und Myanmar auf dem Landweg, 12 Tage

neue-landverbindung-zwischen-dawei-und-bangkokGrenzübergang: Hteekhee (Myanmar) nach Phu Nam Ron (Thailand) (siehe Karte links)

Eine weitere Möglichkeit den Süden Myanmars mit Thailand zu verbinden, besteht mit dem Grenzübergang von Hteekhee (Myanmar) nach Phu Nam Ron (Thailand). Von Dawei aus führt eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke (z.Zt. ca. 4 Std. Fahrtzeit) zur Grenze von Thailand. Diese Straße wird zurzeit ebenfalls ausgebaut. Von Dawei sind es lediglich 252 km Luftlinie nach Bangkok! Von Phu Nam Ron kann man bequem in 4 stündiger Fahrt Bangkok erreichen. Es lohnt sich aber einen 2-tägigen Aufenthalt an der River Kwai-Brücke einzuplanen (111 km von Bangkok). Die Straße von Dawei ist die kürzeste Verbindung nach Bangkok und wird sicherlich in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Deshalb empfiehlt es sich die Stadt Dawei baldigst noch im „Dornröschenschlaf“ zu besuchen.

Grenzübergang: Kawthaung (Myanmar) nach Ranong (Thailand) (siehe Karte unten)

grenzuebergang-kawathoung-ranongWenn Sie ganz in den Süden von Myanmar nach Kawthaung reisen (z.B. Flug Yangon – Kawthaung oder mit dem Schnellboot Myeik – Kawthaung), so haben Sie die Möglichkeit, mit dem Boot für ca. 1 USD über den Pak Chan River nach Thailand überzusetzen, um anschließend mit dem Taxi nach Ranong zu fahren (ca. 15 Minuten). Ranong ist durch Flüge von der Nok Air (ca. 1,5 Std.) mit Bangkok verbunden. Es lohnt sich aber allemal, noch einige Tage in Ranong zu verweilen, um eine einzigartige Naturlandschaft mit heißen Quellen, Wasserfällen, weißen Sandstränden und küstennahen Inseln zu erkunden. Es bietet sich aber auch an, mit dem Bus oder Taxi nach Phuket zu fahren (ca. 4.5 h). Da Ranong eine der regenreichsten Gegenden Thailand’s ist (4.000 mm pro Jahr) ist die beste Besuchszeit von Dezember bis April.

 

 

Reisempfehlungen

kaw-gone-hoehleWir empfehlen Ihnen von Yangon aus mit Ihrer Überlandreise zu starten, mit dem Besuch der alten Mon-Königstadt Bago, des berühmten Goldenen Felsens und der Weiterfahrt über die geschichtsträchtige Stadt Thaton nach Hpa An, der Hauptstadt des Karen Staates, um in der Umgebung ein bizarres Höhlenlabyrinth mit Buddha-Darstellungen und die pittoreske Weinkelch-Pagode Kyauk Ka Lat zu entdecken. Danach fahren Sie gemächlich in einem Privatboot auf dem Thanwlin-Fluss Richtung Süden nach Mawlamyine (britischer Name Moulmein) und genießen unterwegs das Flussleben und die vorbei ziehenden Landschaften. Die nostalgische Kolonialstadt bietet neben dem Meer und der Flussmündung viele Hügel, auf deren Gipfeln vergoldete Stupas stehen. Während der Kolonialzeit (1827 bis 1852) war Moulmein die Hauptstadt des britischen Burma. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Teakholz-Export-Hafen. Die Stadt hat den Dichter Rudyard Kipling zu dem romantischen Gedicht inspiriert „The road to Mandalay„. Erkunden Sie das koloniale Flair mit den gegenwärtigen christlichen, buddhistischen, hinduistischen und islamischen Heiligtümern. Der bunte exotische Morgenmarkt und die wunderschönen Pagoden Kyaik Than-lan, Mahamunni und U Zina Pagode gehören zum Pflichtprogramm. Unternehmen Sie einen Bootsausflug zu der nahegelegenen Shampoo-Insel mit ihrem Kloster und besuchen Sie südlich von Mawlamyine bei Mudon den 180 m langen liegende Buddha mit seinen 2 Stockwerken und 182 Räumen, in denen die Geschichte und Bedeutung des Buddhismus dargestellt wird. Hier finden Sie unsere Reise „Magischer Süden Myanmars, 11 Tagebeach-andaman-resort

 

 

 

Bild links: Mergui-Archipel; Bild oben: Buddhastatuen in der Kaw Gone Höhle

Mergui-Archipel

Die einzigen Bewohner der Inseln sind die Moken, die als Seenomaden in der östlichen Andamanen-See etwa acht Monate des Jahres verbringen. Sie leben halbnomadisch und ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, Perlentauchen und Sammeln von Seegurken. Mit Netzen, Fallen, Speeren und Harpunen machen sie auf alles Jagd, was das Meer hergibt. Ihr Zuhause sind ihre Langboote, Kabang genannt, mit Küche, Schlafplatz und Wohnzimmer. In Gruppen von circa zehn Booten, wobei auf jedem eine eigene Familie haust, ziehen sie von Insel zu Insel. Außerdem besitzen sie kleine Boote, mit denen sie zum Fischfang ausziehen. Nur während der stürmischen Monsunzeit zwischen Juni und November lassen sie sich an den Inselküsten nieder, um ihre Boote zu reparieren und neue zu bauen. Sie wohnen dabei dicht am Wasser, um auch von ihren Hütten aus fischen zu können. Die Moken können über 3 Minuten lang die Luft anhalten und dabei bis zu 25 m tief tauchen und dabei derart scharf sehen, dass sie selbst kleinste Objekte in großer Tiefe ohne Taucherbrille ausfindig machen. Über ihre Herkunft und Geschichte weiß man wenig.

Wie besucht man die Inselwelt des Mergui Archipels:

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Bild links: Andaman Resort abends

Bis jetzt gibt es nur sehr wenige Möglichkeiten, den Insel-Archipel zu besuchen. Von Kawthaung aus starten mehrtägige Kreuzfahrten auf einer Motor-Yacht oder auf einer Segel-Yacht zu den Inseln. Die Kreuzfahrten liegen preislich im obersten Segment. Auf Wunsch organisieren wir für Sie eine Kreuzfahrt; wir bieten auch die Möglichkeit eine Yacht zu chartern. Eine andere interessante Möglichkeit ist, das Andaman Resort ca. 80 km von Kawthaung entfernt in der Andamanen-See zu besuchen, in der ausgezeichnete Tauch- und Schnorchel-Aktivitäten sowie Ausflüge per See-Kayak und Besuche von See-Zigeuner-Dörfern geboten werden. Das Resort unterliegt zurzeit Renovierungsarbeiten, die im Oktober 2015 abgeschlossen sein sollen. Lassen Sie sich inzwischen durch ein paar Fotos vom Resort und Umgebung zum Träumen verleiten:

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Bild rechts: Tauchen am Andaman Resort

 

Außer den Inseln erwarten Sie an der Küste auf der Fahrt in den Süden traumhaft schöne Sandstrände, die zum Baden einladen.

Hier finden Sie unsere Myanmar Reisen.

Hier finden Sie unsere Reisen in den Süden Myanmars und das Mergui Archipel.

Bericht Ralph Sommer, Jan. 2015 Irrtum und Änderungen vorbehalten

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