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Erlebnis Mergui Archipel Myanmar an Bord der Meta IV

 

Unsere Myanmar-Reisen finden Sie unter www.myanmar-discover.de

 

Da das Mergui Archipel unser „Herzblut“ ist, wollen wir Ihnen diese zauberhafte Inselwelt nicht vorenthalten und bieten auf unserer Seite „Myanmar-Discover“ eine große Anzahl von Mergui Reisen an; Sie erreichen das Mergui-Archipel sowohl von Myanmar wie auch nach Länderüberschreitung von Thailand aus. Lassen Sie uns Ihre Wunschreise wissen. Wir freuen uns darauf Sie als unsere Reisegäste bei der Planung und vor Ort betreuen zu dürfen.

Lesen Sie hier den Reisebericht von Ralph Sommer persönlich:

Mit meiner Segelkreuzfahrt zum Mergui-Archipel habe ich mir letztes Jahr einen Traum erfüllt, eine touristisch unbekannte tropische Inselwelt zu entdecken, die auf der touristischen Landkarte noch nahezu ein weißer Fleck ist:

 

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Bild links: Landkarte Kawthaung: der Ausgang von Segeltörns und Kreuzfahrten. Erreicht man am besten sowohl von Yangon wie auch von Bangkok aus per Flugzeug oder auch mit dem Schnellboot von Myeik aus.

Bild rechts: Blick vom Andaman Resort aus auf die Inselwelt des Mergui Archipels.

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Bild links: Nok-Air-Flug Bangkok_Ranong (Flugzeit ca. 1,5 Std.) Ankunft auf dem Flughafen Ranong

Bild rechts: Die Meta IV, 1998 erbaut, 4 Gäste-Kabinen, Klimaanlage, viel Platz für Sonnenbaden und Essen, Yacht-Ausrüstung: Dinghy mit 30 PS, Hydraulische Lenkung Wagner T-13-15, Elektrischer Anker, Radar, GPS, Echo-Lot, Auto-Pilot, VHF Radio, Stereo, Wassermacher (200 l/Stunde), Eismaschine Technische Daten: Takelage: Bermuda, Länge: 25, 4 m Tiefgang: 2,83 m, Breite: 5,7 m, Verdrängung 65 Tonnen, Motor: 15,7 Liter Cummins, Generator: Kohler, Elektrizität: 12 V/24 V/220 V, Segelfläche 317 qm; diese schmucke Segelyacht kann mit dem kräftigem Motor bei Flaute eine Fahrtgeschwindigkeit von 8 Meilen/Stunde erreichen, segelt mit Flagge von Salzburg

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Bild links: Sonnendeck mit Sonnenmatratze

Bild rechts: Der Aufenthaltsraum der Meta IV

Der Mergui-Archipel befindet sich an der südlichen Andamanenküste Myanmars und grenzt im Süden an Thailands Provinz Ranong. Er besteht aus über 800 Inseln und Eilanden, von denen drei bewohnt sind. Der Archipel ist nach der Provinzhauptstadt Mergui (oder Myeik) benannt und ist eines der unberührtesten Gebiete unseres Planeten. Myeik dient auch als Sprungbrett zur Inselwelt des Mergui-Archipels. Die Inseln sind bis heute vom Tourismus fast unangetastet. Außer einigen Tauch- und Segelexpeditionen wurde bis jetzt der Archipel kaum von Westlern besucht.

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Bild links: Kon die Bord-Chefin, der „Sunshine“ an Bord, ist außerdem fabelhafte Köchin, im Hintergrund Won, der Matrose

Bild rechts: Abendstimmung im Archipel

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Bild links: Yacht Meta-IV beim Ankern

Bild rechts: Moken Dorf mit Hütten. Die Moken sind Seezigeuner, die sich in der Regel nur in der Monsun Zeit (Juli bis November) in Hütten in erster Front zum Wasser niederlassen, ansonsten aber das Jahr über auf ihren Booten wohnen.

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Bild links: Eine sympathische Moken-Lady, die Lehrerin der Moken-Kinder

Bild rechts: Moken-Fischer beim Plaudern und Betelnuss-Kauen in einem Krämerladen

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Bild links: Moken-Kinder im Schulalter, zwischen Vergangenheit und Zukunft; diese Generation wird sicherlich nicht mehr dem traditionellen „Sea-Gipsy-Lebensstil“ ihrer Eltern folgen, sondern modern in die Zukunft blicken

Bild rechts: Moken-Mann, vollkommen relaxed, er wundert sich sicherlich, dass er von einer „Langnase“ fotografiert wird

Die Inseln werden seit Jahrhunderten von den Moken besiedelt, die auch „Sea-Gypsies“ (Seezigeuner) genannt werden und die auf ihren Booten ein zurückgezogenes und im Einklang mit der Natur befindliches Leben führen. Nur während der Monsunmonate zwischen Juni und November siedeln sie an den Inselküsten, um ihre Boote zu reparieren und sich vor dem stürmischen Wetter zu schützen. Die Moken ernähren sich hauptsächlich vom traditionellen Fischfang, dem Tauchen nach Perlen, Muscheln und Seegurken; sie pflegen so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt. Als ausgezeichnete Schwimmer können sie über 3 Minuten lang bis zu 25 m tief tauchen und ohne Tauchmaske die kleinsten Objekte erkennen.

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Bild links: Junger Moken-Fischer beim Auffüllen des Wassertanks, um danach in „See zu stechen“

Bild rechts: Pralle Segel der Segel-Yacht Meta IV

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Bild links: Der Autor Ralph Sommer, Wasser, Sand und Inseln

Bild rechts: Mangroven mit Stelzwurzeln

Die Topografie der verschiedenen Inseln reicht von steinigen Steilküsten bis zu ausgedehnten Korallen-Sandstränden, die von Mangroven-Wäldern gesäumt werden. Ein Großteil des Archipels wird aufgrund der seltenen Tier- und Pflanzenarten als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Unter anderem sollen hier noch Tiger, Elefanten, Affen, Wildschweine und Hirsche vorkommen.

Ich hatte jedoch während meiner Segelkreuzfahrt auf der SY Meta IV keine Gelegenheit, eines der genannten Tiere zu sehen, dafür aber erwarteten mich einsame Sandbuchten mit Mangroven , schöne Schnorchelgründe und kleine Siedlungen von Moken. Leider fand ich auch von Dynamitfischern zerstörte Korallenriffe vor, die dem Naturfreund besonders wehtun.

Für Taucher gibt es unzählige herrliche Tauchplätze, von denen die meisten bisher noch nicht betaucht wurden und ein reines Tauchabenteuer versprechen.

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Bild links: An Bord der Meta IV, der Kapitän Herbert

Bild rechts: Der Verfasser Ralph Sommer, steht für Mergui-Archipel „Kopf“

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Bild links: Mokenboote

Bild rechts: Teilnehmer der Segelkreuzfahrt auf Kyant Island, Mergui Archipel

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Bild links: Moken-Frau mit Baby mit Thanaka-Paste als Sonnenschutz im Gesicht

Bild rechts: Moken-Fischer nach Fischfang in Hängematte

Nur 4 Inseln sind ständig bewohnt: Ngwe Kyun, King’s Island und Kadan Kyun.

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Bild links: Eines der unzähligen Eilande des Mergui-Archipels

Bild rechts: Fischer genießt seine Cheroot-Zigarre

Auf der Thahtay Kyun- Insel besteht seit einigen Jahren ein Resort, der Andaman Club-Resort (zurzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, soll ab Okt. 2015 wieder besuchbar sein). Der Andaman Club ist  ein El Dorado für Schnorchler und vor allem für Taucher ein optimales Ziel.

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Bild links: Beim Ausbooten von der Meta IV

Bild rechts: Unterwegs mit dem Dinghy auf Explorationen

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Bild links: Einer der typischen Sonnenuntergänge im Mergui-Archipel

Bild rechts: Boulder-Rock, eine gigantische Stein-Formation, dem Goldenen Felsen in der Form nicht unähnlich

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Bild links: Sand, Sonne und Meer: Mergui-Archipel

Bild rechts: Strand von Boulder-Island

Interessant sind auch die mehrtägigen Kreuzfahrt- und Tauchsafaris, die vor allem von Thailändischen Agenturen im Mergui- Archipel durchgeführt werden. Mehr Informationen bei Anfrage.

Meine Anreise erfolgte von Bangkok aus mit einem Flug der Nokair (ATR72-500) zur Grenzstadt Ranong, von wo ich mit einem Boot für 1 USD über den Pak Chan-Fluss nach Kaw Thaung auf die Myanmar-Seite übergesetzt wurde. Kaw Thaung liegt am südlichsten Zipfel von Süd-Myanmar. Als Alternative zu der Anreise per Flug von Bangkok nach Ranong ist es auch möglich, von Yangon aus nach Kaw-Thaung mit den nationalen Fluglinien KBZ (sehr gute Fluglinie) oder einer anderen zu fliegen. Bis vor wenigen Jahren war die Anreise von Yangon aus recht abenteuerlich, da die Straßenverbindung von Zentralburma in die Südlichen Regionen nur fragmetartig gebaut waren und der Zutritt für Europäer nach Süd-Myanmar nicht gestattet war.

Unter dem Markennamen Myanmar-Discover bieten wir Ihnen Reisen ins Mergui Archipel an.

Autor: Ralph Sommer Jan. 2015

 

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