Mönche beim Essen
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Reisebericht Individuelle Myanmar Rundreise mit Flusskreuzfahrt auf der R/V Paukan

 

Unsere Myanmar-Reisen finden Sie unter www.myanmar-discover.de

 

Sehr geehrte Frau Kapp,

eingangs gute Wünsche für das Neue Jahr an Sie und noch einmal Dank für die kompetente und liebenswürdige Reisevorbereitung.

Die vergangenen Festtage und die Vorbereitungen hierzu lassen mich erst heute dazu kommen, unsere wunderschöne Reise zu kommentieren.

Reiseleiterin Yu Yu in Myanmar
Reiseleiterin Yu Yu in Myanmar

Frau Yu Yu Kyaw entspricht ganz Ihrer Ankündigung. Ihre Fürsorge, Geduld und Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen, wir haben sie wirklich ins Herz geschlossen.

Sie hat uns mehr Kontakte zu Einheimischen ermöglicht als erwartet.

Immer wieder bereichert sie das Programm mit kleinen Varianten.

So erleben  wir am ersten Abend Yangon bei Sonnenuntergang am Fähranleger des Yangon River und am stimmungsvollen Chinesenmarkt.

Sonnenuntergang vor Pagode in Bagan
Sonnenuntergang vor Pagode in Bagan

Die Shwedagon-Pagode mit ihrem unglaublichen Reichtum an Tempeln und Figuren ist sicherlich der künstlerische Höhepunkt der Reise. Tief bewegt aber hat uns, wie selbstverständlich der Komplex als Teil ihres Lebens von den Burmesen angenommen wird und mit ihrer tiefen Religoisität eine Einheit bildet. Mit Yu Yu verbringen wir Stunden der Betrachtung.

Schon jetzt: Die Freundlichkeit und Offenheit der Myanmar ist ebenso eindrucksvoll wie die Pracht der Bauwerke.

Nahe bei Bagans Flughafen Nyaung U tauchen wir am Markttag in farbenprächtiges Gewirr von Marktständen, Waren, Stimmen und Gerüchen ein, ganz anders als in Südeuropa.

Unterwegs nach Bagan eine Fülle von schlichten Pagoden in ganz unterschiedlichen Baustilen, danach die perfekte Architektur der Shwezigon-Pagode.

Stehender Buddha im Ananda Tempel
Stehender Buddha im Ananda Tempel

Zwischendurch führt uns Yu Yu zu ihrer Kochschule mit freundlichem Personal, gepflegtem Küchenraum und Freilichtrestaurant. Nach gemeinsamem Einkauf erleben wir die Zubereitung und genießen eine schmackhafte Mahlzeit.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Ananda-Pagode mit den nicht nur wegen ihrer Größe imposanten Buddha-Statuen.

Einen besonderen Eindruck von der Fülle der Pagoden und Stupas in Bagan gewinnen wir, während wir auf der Terrasse der Shwezigui-Pagode auf den Sonnenuntergang warten.

Am Fuß des Mount Popa sehen wir die Halle der 37 Nats, die vielfältige Opfergaben in den Händen tragen. Den Makakenweg zum Gipfel lassen wir aus und genießen lieber vom Mt. Popa-Hill-Resort den prächtigen Blick auf den Berg mit seiner leuchtenden Pagode.

Auf dem Jejarwady empfängt uns die R/V Paukan mit zuvorkommendem Personal und Sternehotelverwöhnung.

In ersten der besuchten Dörfer widmet sich die Frauengemeinschaft gerade der Erdnussverarbeitung. Es herrscht trotz einfacher, fast mittelalterlicher Lebensbedingungen Fröhlichkeit.

U-Bein-Brücke bei Amarapura
U-Bein-Brücke bei Amarapura

Das zweite Dorf Yandabo (Manufaktur von Massentonware) ist schon mehr in der Gegenwart angekommen.

Wir verlassen die Paukan in Mandalay.

Die alte Teakholzbrücke von U Bein bei Amarapura bewundern wir von unten aus einem Kahn.

In Mandalay selbst bleibt der etwa 1900 Jahre alte Bronzebuddha in der Mahamuni-Pagode in Erinnerung, daneben die reiche Schnitzkunst des Shwenandaw-Klosters.

Vor den Toren der Stadt ein überwältigend reicher Blumenmarkt. Das in reizvoller gebirgiger Landschaft gelegene Maymyo bietet die nächste farbige Marktszene. Interessant auch die buddhagefüllte Tropfsteinhöhle von Peik Chin Myaung.

Von Mandalay geht es mit dem Flieger nach Heho. Auf dem Weiterweg machen wir Halt bei einer Lumpenpapier- und Schirmmanufaktur. Die Schirmköpfe werden an einer fußbetriebenen „Drehbank“ gedrechselt.

Der Inle-See liegt malerisch zwischen 2 Bergzügen, Ufervegetation und die schwimmenden Gärten machen ihn besonders reizvoll.

In der Seiden- wie Silbermanufaktur werden unglaublich differenzierte und kostbare Arbeiten gefertigt – Lotusseide zum Beispiel.

Pa O Frau beim Einkaufen
Pa O Frau beim Einkaufen

Zum krönenden Abschluss gehört das nahegelegene Dorf Indain. Hier geht es am Markttag wieder hoch her, auch die turbantragenden Frauen vom Stamm der Pa-O verkaufen und kaufen.

Der Weg zum lokalen Hügelheiligtum ist gesäumt von einer unüberschaubaren Fülle dicht stehender Stupas.

Ein wenig verarbeitet haben wir die Fülle der Impressionen auf der „Paukan“, zuletzt aber noch in 2 Tagen am unglaublich schönen Strand von Ngapali am Golf von Bengalen.

Bei der Heimreise ergibt sich ein Zwischenstop in Yangun. Hier steht noch einmal Yu Yu bereit , sie führt uns – außer Programm – zu den weißen Kettenelefanten und zu zwei letzten Pagoden.

Zuhause sind wir immer noch in Gedanken bei den Bildern und vor allem den Menschen von Myanmar.

Beste Grüße

Hildegard und Wolfgang Stieß

 

 

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Schulkinder
Schulkinder
Blumenmarkt auf der Fahrt nach Pyin Oo Lwin
Blumenmarkt auf der Fahrt nach Pyin Oo Lwin
Novizinnen vor der Haarschneide Zeremonie
Novizinnen vor der Haarschneide Zeremonie
Lackarbeiten bei Bagan
Lackarbeiten bei Bagan

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