Memorial Chorten in Thimpu
Asien,  Bhutan,  Sommer Fernreisen Redaktion

Reisebericht Nepal und Bhutan

Wieder sind wir zurück von einer Reise, die von Ihnen angeboten worden ist. Davon möchten wir kurz berichten und uns vorab für die gute Betreuung durch Frau Kapp und auch für das Eingehen auf Sonderwünsche bei der Vorbereitung der Reise bedanken.

 

Fluss in Pashupatinath

Im Hotel wurden wir mit Begrüßungsschals und einem herzlichen „Namasté“ begrüßt und starteten dann zu unserer Entdeckungstour mit dem deutschsprechenden Reiseleiter Santosh durch Kathmandu. Beim Besuch der verschiedensten Sehenswürdigkeiten, des buddhistischen Stupas Swayambhunath, des Durbar Squares, des hinduistischen Verbrennungsortes Pashupatinath bekamen wir durch die fundierten Erklärungen einen ersten Eindruck von den Religionen und Kulturen in Nepal.

Blick auf die Himalayas in Pokhara
Blick auf die Himalayas in Pokhara

Am nächsten Tag ging die Auto-Fahrt über Berge mit Aussichten auf die Terrassenfelder und wunderbare Landschaft nach Pokhara. Dort konnten wir bei einer Bootsfahrt auf dem Phewa See und bei einer Höhenwanderung die Bergkette des Himalayas bestaunen. Bewundernswert wie unser Fahrer uns durch den quirligen Motorrad- und Autoverkehr brachte.

Bei dem Flug von Kathmandu nach Paro in Bhutan hatten wir gutes Wetter und konnten die Himalaya-Bergwelt mit dem Everest und den anderen 7- und 8-Tausender gut sehen. Ein einmaliges Erlebnis.

Am Flughafen von Paro wurden wir vom dortigen englisch sprechenden Reiseleiter Yeshi und dem Fahrer Dawa – die stets in Landestracht gekleidet waren – abgeholt. Auf dem Weg zur Hauptstadt Thimphu besuchten wir die ersten Dzongs. Auffallend war für uns, dass der Autoverkehr in Bhutan gegenüber Nepal wesentlich geringer war, so dass auch keine Ampel in Thimphu sondern nur ein Polizist den Verkehr in der Hauptstraße der Stadt regeln musste. Der Besuch des königlichen Dzongs in Thimphu mit dem Thronsaal und Regierungssitz beeindruckte uns sehr. Beim Besuch einer Papier- und einer Textilfabrik erfuhren wir, dass das Papier und die Stoffe allein für die Versorgung der Bevölkerung und der Mönche hergestellt werden; alles noch in Handarbeit an Schöpfbottichen oder einfachsten Webstühlen.

Verkehrspolizist in Thimpu
Verkehrspolizist in Thimpu

Auf der einzigen Durchgangsstraße fuhren wir Richtung Osten über den Dochula Pass (3.080 m) nach Punakha durch eine wunderschöne Landschaft mit altem Baumbestand und riesigen Magnolien- und Rhododendron-Bäumen. Die Bauarbeiten an der Straße zeigten uns, dass das Land sehr bemüht ist, die Infrastruktur zu verbessern. Es ist aber noch viel zu tun. Den Tag beendeten wir mit einer kleinen Wanderung zum Khamsum Yulley Namgyel Chorten mit herrlicher Aussicht.

Am folgenden Tag besuchten wir den Chimilhakhang-Tempel auf einem Hügel im Zentrum des Tales von Punakha und wanderten anschließend am Fluss entlang durch Plantagen und über Hängebrücken.

Weiter ging es über den Pelela Pass (3.300 m) über die schmale Verbindungsstraße mit unendlichen Kurven durch Bergregenwald und Hochgebirgspflanzen nach Trongsa. Souverän und sicher brachte uns unser Fahrer Dawa dorthin. Der Besuch des Trongsa-Dzongs war für uns sehr informativ. In einem Turmgewölbe war in einer kleinen aber anschaulichen Ausstellung die Geschichte Bhutans dargestellt.

Weiter gen Osten konnten wir leider nicht vordringen, da unsere Urlaubszeit sich dem Ende zuneigte. So fuhren wir von Trongsa wieder zurück nach Paro. Wir genossen noch einmal die eindrucksvolle Landschaft mit den Ausblicken auf die
verschneiten Himalaya-Berge.

Durbar Square in Kathmandu
Durbar Square in Kathmandu

Als Höhepunkt wollten wir von Paro aus zum Tigernest-Kloster wandern. In Begleitung von Yeshi und Dawa erreichten wir nach gut einer Stunde die Mittelstation. In der Nacht hatte es geschneit, und das Tigernest war am Morgen
wolkenverhangen. Nur kurzfristig konnte man einen Blick auf dieses werfen. Da sich leider nach 2 Stunden Wartezeit bei Tee und Gebäck in der Cafetería die Wetterlage nicht gebessert hatte, entschlossen wir uns schweren Herzens den Rückweg anzutreten. Schade!

Am nächsten Tag war schon unser Rückflug nach Kathmandu. Dort besichtigten wir noch den Bergort Kirtipur und Chobhar und konnten Familien der Newari beim sonntäglichen Feiern beobachten.
Zusammenfassend können wir sagen, dass diese Reise so abgelaufen ist, wie sie uns angeboten wurde.
Landschaftlich wie kulturell haben wir alles das kennengelernt, was in der kurzen Zeit unseres Aufenthaltes an Sehenswürdigkeiten in Bhutan überhaupt zu entdecken war. Besonders beeindruckt waren wir von den Besuchen in den Mönchs- und Nonnen- Klöstern, da wir teilweise den Zeremonien beiwohnen konnten.

Unser Reiseleiter und Fahrer haben uns hervorragend ihr Land, ihre Kultur und ihre Religion – den Buddhismus – näher gebracht.

Die Hotels waren erstklassig, das Essen in den Restaurants abwechslungsreich, vielfach gab es Buffet. Auch auf Essenswünsche wurde immer eingegangen.

Jederzeit würden wir selbst noch einmal über „Sommer-Fernreisen“ eine Reise durch Bhutan buchen, oder anderen an Bhutan interessierten Reisenden empfehlen.

Bis zur nächsten Reise sagen wir nochmals
Herzlichen Dank

J. u. H. Fiderer

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