Laguna Grande Siona Lodge
Ecuador,  Sommer Fernreisen Redaktion,  Südamerika

Reisebericht Ecuador mit Galapagos

 

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Guten Abend Herr Sommer

Diese unvergessliche Reise in einem großartigen Land mit tiefen Eindrücken war ein Geschenk. Jeder Tag war ausgefüllt. Wir durften den Reichtum dieses Landes  und die Gastfreundlichkeit seiner Bewohner kennen und schätzen lernen.

Fregattvogel
Fregattvogel

Siona Lodge war der vorweggenommene Höhepunkt. Die überquellende Lebendigkeit im Dschungel des Amazonasgebietes  machte uns deutlich , dass Leben aus der Vielfalt entstanden ist und es gilt dieses Kleinod  zu schützen.
Der Reichtum an Natur, Pflanzen, Landschaft und Tieren bleibt unvergessen. Um nur einiges aufzuzählen:
Wir haben  mit riesigen Meeresschildkröten , Seelöwen und Delfinen geschwommen.
Beim Whale -Watching  kamen die imposanten Tiere uns so nah, dass das Teleobjektiv hinderlich war. Wir durften erleben, dass  ein Wal so nah am Boot aus dem Wasser sprang,  uns regelrecht erschreckte, um dann übermütig (lachend) geschlagene 16 Mal mit seiner riesigen Schwanzflosse aufs Wasser zu schlagen.
Anaconda Schlangen zum Greifen nah, Faultiere ( 2- wie auch dreifingrig), träge im Baum schlafend, Echsen zum Drüberstolpern, Aras, Papageien in allen Farben, Kaimane , 8 verschiedene Arten von Affen, die über unseren Köpfen spielten, Riesentukane, Kondore  und Falken, die sich von Garnelen ernährten, in der Nacht Schlangen, denen wir beim Häuten zusehen durften, ornithologische Highlights wie den

Affe im Urwald
Affe im Blätterdach

Stammvögel, den Cock of The Rock Vogel  beim Balzen  und den Umbrella Bird der wie ein Stier röhrt. Mit dem Sehen hat es leider nicht geklappt- aber wir sind mit einem sehr netten Frühstück im Dorf des 23. Juli entschädigt worden.
Die Brüllaffen machen ihrem Namen alle Ehre, Kolibris werden zur Gewohnheit, ab und zu überrascht uns in der Nacht im Zimmer eine Fledermaus, auch hier beschäftigt, die letzten Insekten zu fangen, die uns, durchs Mückennetz geschützt, vergeblich versuchten zu beglücken.
Fregattvögel bei der Balz mit rot leuchtendem Kehlkopfsack, Blautölpel mit farbig leuchtenden Füssen, als seien sie gerade in einen Farbtopf gestolpert – und das ist nur eine  kleine Auswahl unserer Erlebnisse.
UrwaldWeder in Norwegen noch in NZ, auch nicht in Australien sahen und fühlten  wir Vergleichbares. Wer hat beim Schnorcheln schon den Walgesang unter Wasser hören dürfen.
Mit Führern zu reisen war uns eine neue Erfahrung. Luis Torres ist ein beeindruckender Mann, das Leben hat ihn geprägt – er gestaltet es bewundernswert – er sollte sein tiefes  Wissen über Nutz- und Heilpflanzen und das Leben im Dschungel in einem Buch festhalten und nicht verlorengehen lassen.
Manuell ist ein Mann von großer Würde und Freundlichkeit, Luis unser Fahrer blieb unerschütterlich gelassen immer mit einem Lächeln im Gesicht.
Die Unterbringung in den verschiedensten  Häusern hatten Sie uns als „manchmal einfach“ angekündigt.
Wir haben getrauert, Siona Lodge mit seinen guten Essen und Fruchtsäften, gezaubert aus dem Nichts, dem Flötenspiel von Luis  zum Wecken verlassen zu müssen.
Das Yellow House, die Forschungsstation, das Il Peperoncino, das Canoa Beach Hotel… es war jedes Mal eine neue aufregende Überraschung, wir haben uns immer wohl gefühlt.
Wir kommen reich  beschenkt zurück, bei allem Reichtum  und Positiven in Deutschland wurde uns klar, dass wir einen Teil des Paradieses verloren haben.

Kolibris
Kolibris

Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich für die ausgezeichnete – ja fürsorgliche Organisation und Betreuung – vor allem auch noch während der Reise bedanken — das ist nicht selbstverständlich.
Kleine Überraschungen waren am nächsten Tag wie von Zauberhand behoben – ohne das wir Sie kontaktiert hatten. Wir haben da immer noch Manuel in Verdacht heimlich eine Nachricht  nach Sommer Reisen gesimst zu haben.
Der Name „Sommer Reisen“ übrigens hatte  immer einen guten „Klang“ – öffnete Türen und selbst im tiefsten Amazonas Dschungel trafen wir auf Menschen, die voll des Lobes über Sie waren – wenn Sie uns diese etwas altertümliche Formulierung gestatten. Und dort wurde ich gebeten, Ihnen Grüße zu übermitteln, was ich hiermit nachgeholt habe.

Lieber Herr Sommer noch einmal
HERZLICHEN DANK

Sie haben in uns ein wenig Sucht, vielleicht eine Sehnsucht nach Ecuador ausgelöst.
Familie Pelzer Hebebrand

 

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