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Archäologen finden Überreste der legendären „Weißen Stadt“

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Sensationelle Entdeckung im honduranischen Urwald

Wissenschaftler aus Honduras und den USA haben im Regenwald der honduranischen Moskitia-Region im Osten des Landes eine spektakuläre Entdeckung gemacht: Mit Hilfe eines speziellen Satelliten-Scannings fanden sie archäologische Überreste, die zur sagenumwobenen „Weißen Stadt“ („Ciudad Blanca“) gehören könnten, einer einstigen Maya-Stadt und Sinnbild für geheimnisvolle, untergegangene Kulturen.

Zahlreiche Legenden rankten (und ranken) sich bis zum heutigen Tag um diese sagenhafte „Ciudad Blanca“, und Piloten haben bei ihren Flügen über das undurchdringliche Urwaldgebiet immer wieder von einer großen, weiß schimmernden Siedlung berichtet, doch definitive Beweise in Form von archäologischen Funden fehlten und alle Expeditionen zur „Weißen Stadt“ waren bislang gescheitert. Umso sensationeller ist daher der jüngste archäologische Fund, den die Wissenschaftler nun gemacht haben.

Die Indios im Gebiet von La Mosquitia waren von der Existenz dieser „Weißen Stadt“ schon immer zutiefst überzeugt. Die „Ciudad Blanca“ gilt als heilige Enklave und Hauptzentrum des Königreiches einer antiken präkolumbischen Bevölkerung und soll, laut Erzählungen der in dieser Region lebenden Pesch-Indianer, aus riesigen Gebäuden aus weißen Steinen mit Abbildungen von Tieren und Menschen bestanden haben.

Genauere Daten über die Fundstätte sind bisher jedoch noch nicht bekannt und der Beginn der Forschungen wird sich auf Grund der schweren Erreichbarkeit des menschenleeren und dicht bewachsenen Gebietes um einige Monate verzögern. Der US-amerikanische Archäologe Steve Helkins bezeichnete den Fund dieser archäologischen Stätte allerdings schon jetzt als „die Entdeckung des Jahrhunderts“, und auch Archäologie-Experten des honduranischen Instituts für Anthropologie und Geschichte (IHAH) halten die tatsächliche Existenz der legendären „Weißen Stadt“ für möglich. Um den Erhalt dieses einzigartigen archäologischen Erbes zu gewährleisten, soll nun eine internationale Forschungsgemeinschaft gebildet und mit den weiteren Untersuchungen beauftragt werden.

Die Moskitia-Region ist das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Zentralamerikas und erstreckt sich vom honduranischen Osten bis nach Nicaragua. Die Moskitia ist die Heimat von unzähligen Tier- und Pflanzenarten und dient den indigenen Volksgruppen (Misquito-, Pesch- und Tawahka-Indianer) als Rückzugsgebiet. Honduras ist eines der Länder, welche die Mundo Maya bilden. Es verfügt neben der führenden archäologischen Ausgrabungsstätte „Copán“ über viele weitere Orte der Mayas, allein in der Moskitia vermutet man über 200 archäologische Orte.

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(Quelle: latina press online)

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