Bergsteiger Paradies Ecuador–Illiniza Norte

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Teil 1: Bergsteiger Paradies Ecuador

21.Oktober 2016

Unser erster Gipfel: Vulkan Illiniza Norte 5.126 m

Erfahrungsbericht von Olivia Haessig

 

 

 

Gemeinsam mit meiner Familie bestieg ich den Vulkan Illiniza Norte, dann den Cayambe und schliesslich den höchsten Gipfel in Ecuador, den Chimborazo.

Frühmorgens, um 5 Uhr, brachen wir von der Hosteria Sommergarten/Sangolquí zur Besteigung des Illiniza Norte auf.

Gute Wanderschuhe sind zu empfehlen, wie auch warme Kleidung und einen Regenponcho. Denn das Wetter kann plötzlich umschlagen. Nebel, Regen und ein frischer Wind können für kalte Temperaturen sorgen. So habe ich die windfeste Ski-Jacke, die Handschuhe wie auch die Wollmütze nicht umsonst in den Rucksack gepackt. Auch freute ich mich auf dem Gipfel, über den warmen Tee aus der Termoskanne, den ich dabei hatte. Da beim letzten Teil des Aufstiegs die Gefahr von Steinschlag besteht, ist ein Helm sinnvoll. Es gibt auch einige Kletterpartien, die man jedoch umgehen kann.

Wer allerdings beabsichtigt, diese in seine Tour miteinzubauen, sollte ein Seil, Klettergurt und Karabiner mitführen.

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Mit dem Pickup fuhren wir zum Aussichtspunkt, La Virgen auf 3.950m.

Vom kleinen Dorf El Chaupi, ging es um 07.00 Uhr erst mit einem Pickup bis zum Parkplatz la Virgen, auf 3.950m. Nun folgte ein 2 bis 3 stündiger Weg bis zur Schutzhütte Nuevos Horizontes auf 4.700m.

Der erste Wegabschnitt gestaltete sich als angenehmer Wanderweg. Vereinzelte Polylepis–Bäume, welche für die Höhe typisch sind, wie auch einige Sträucher schmückten den Weg, durch die ansonsten karge Vegetation des Paramo.

Wir mündeten schliesslich auf einen sandigen Pfad, der Schutzhütte entgegen, der sich bereits steiler und steiniger gestaltete. Bei schönem Wetter geniesst man dabei den Anblick des Cotopaxi.

Im Refugium angekommen, machten wir erst mal eine kleine Pause. Weiter folgten wir einem schroffen Felsenweg, der uns bis zum Gipfel führen wird. Um den Aufstieg noch etwas abenteuerlicher zu gestalten, wählten wir eine einfache Kletterroute.

Auf dem Gipfel angekommen, genossen wir die verdiente Aussicht über die Andenlandschaft. Allerdings war die gute Sicht nur von kurzer Dauer, da diese schon bald von dichten Wolken verdeckt wurde.

Der Abstieg folgte nun über eine Geröllhalde, wodurch man rasch vorankam. Der letzte Wegabschnitt mündete wieder in den Wanderweg, den wir bereits vom Aufstieg kannten. Bis wir schliesslich wieder beim Pickup eintrafen. Wir freuten uns über unseren ersten Gipfelerfolg in Ecuador und auf ein köstliches Abendessen, welches wir uns nach dieser 7 bis 8 stündigen Bergtour auch wohl verdient hatten.

 

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Rechts unser Ziel, der Illiniza Norte.

 

Wir begannen unsere Tour auf einem erst angenehmen Wanderweg.

Auch das Wetter schien optimal zu sein.

Blauer Himmel und Sonnenschein motivierten zusätzlich, loszumarschieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Weg führte durch eine karge Landschaft, mit vereinzelten Polylepis – Bäumen

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Bei schönem Wetter geniesst man den imposanten Anblick des Cotopaxi

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Im Refugium auf 4.700 m angekommen, freute man sich über eine kurze Pause. Bereits zogen die ersten Wolken auf, wodurch es spürbar frischer wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nun führte der Pfad über einen felsigen Abschnitt, bis zum Gipfel

 

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Wer es etwas abenteuerlicher mag, kann einige Kletterpartien miteinbeziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auf dem Weg zum Ziel, genossen wir auch den Anblick auf die Umgebung. Wie auf diese türkisfarbene Lagune mitten in der schroffen Bergwelt.

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Beim Aufstieg kamen auch die Hände zum Einsatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vereinzelt kann auch etwas Schnee liegen.

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Glücklich erreichten wir gemeinsam das Gipfelkreuz. Am Ziel angekommen, verweilten wir allerdings nur kurz, da bereits vermehrt Wolken aufkamen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim ersten Teil des Abstiegs ging es über die schroffen Felsen zurück. Ein Seil ist dafür nicht unbedingt notwendig, kann aber zur zusätzlichen Sicherung dienen.

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Nun ging es zügig eine Geröllhalde hinab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachdem wir bereits einige Höhenmeter hinter uns gelassen hatten, veränderte sich auch wieder das Landschaftsbild.

 

Wir mündeten wieder in einen Wanderweg, der angenehm zu begehen war und uns bis zu unserem Parkplatz La Virgen zurückführte.

 

 

 


Bericht und Bilder von Olivia Haessig.

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