Sri Lanka–eine Insel–ein Traum

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Wann kann ich wieder hinreisen? Mitte August bis Ende August 2016 hatte ich die Möglichkeit, die Insel Sri Lanka kennenzulernen. Das war ein Eindruck fürs Leben!
fischmarkt-negomboZuerst begannen die Besichtigungen mit einem Schock: nach 9 Stunden Flug und auf nüchternen Magen, morgens um 06.00 Uhr wurden wir von unserem Reiseleiter Herrn Liya auf den Fisch-Auktions-Markt von Negombo gebracht. Dort wurde gerade der frische Fang des Meeres an Land gebracht.

Riesige Thunfische, Rochen, Haie, Makrelen, alles wurde gerade geordnet und die Vielfalt war außerordentlich, aber auf nüchternen Magen sehr gewöhnungsbedürftig.

Danach ging es erst mal ins Hotel, um überhaupt mal auf der tropischen Inseln anzukommen. Der Indische Ozean war vom Hotel mit Ausblick über den Swimming-Pool zu sehen. Wow, was für ein schöner Willkommensgruß.

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Den Tag über erkundeten wir noch die Stadt Negombo mit ihren katholischen Kirchen aus der Kolonialzeit, deshalb übertriebener Maßen – Klein-Rom genannt.

Die Fahrt am nächsten Morgen führte uns nach Dambulla, in der Mitte der Insel gelegen, wo wir im Öko-Resort Rangkhiri eincheckten. Die Anlage hat einen Gemüsegarten, wie bei Oma zuhause: Tomaten, Gurken, Blumenkohl, Zwiebeln etc. Alle Lebensmittel kommen direkt vom Garten in das Buffet-Essen.

Imposant war der Höhlentempel Golden Rock, den wir am gleichen Tag noch besichtigten. Beim Aufstieg hatte ein aufdringlicher Affe meine Lotos-Blüte, die ich oben auf dem Berg niederlegen wollte, mir aus der Hand gerissen. Erst fand ich die Affenmutter süß, aber nach diesem Erlebnis war ich doch auf der Hut.
Die archäologischen Anlagen von Andhapura und Polonaruwa waren interessant, aber in der Mittagszeit sehr heiß, wenn die Hitze auch noch von den Steinen abstrahlte.
Erfrischend war jeweils eine frische Kokos-Milch-Pause.

Dann unternahmen wir den ersten Höhepunkt der Reise: eine Safari-Fahrt zu Wildlebenden Elefanten in den Nationalpark Minneriya. Schon bei der Hinfahrt sahen wir im Dickicht des Waldes eine Kleinfamilie Elefant mit Baby zwischen die Eltern gedrängt. Danach auf der Weite und am See gab es keine Hindernisse mehr zwischen mir und den Elefanten – bildlich gesprochen.

Dieser Tag war doch einer der einprägendsten meiner bisherigen Reisen.

Die Weiterreise führte uns zu einem der UNESCO-Weltkulturerben-Stätte, dem Löwenfelsen Sigiriya. Eine Stufenabfolge von 400 war zu bewältigen mit luftiger Wendeltreppe zwischendurch. Der Ausblick lohnt sich auf jeden Fall. Oben auf sind noch Überbleibsel der Anlage des Kaiserpalastes zu sehen.

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Nun machten wir uns auf die Reise zum Pasikuda-Strand, im August sehr zu empfehlen. Ein Traum von Meer: durchsichtig, Wellen, manchmal ganz ruhig, Palmenstrand, weißer Sand. Wie von einer kitschigen Postkarte. Das Marina Beach Pasikudah-Hotel war Luxus pur.
Dort hatte ich eine Jet-Ski-Runde auf dem unendlich scheinenden Ozean und beim Schnorchelausflug konnte ich unter Wasser Nemo, Dorie und Khan kennenlernen.

elefantenwaisen-aufzuchtstation-pinnawelaDiese Pause am Strand tat echt gut, bevor es weiter ins kalte Hochland gehen sollte. Zuvor war aber noch ein Besuch in der Elefantenwaisen-Aufzuchtstation in Pinnawela angesagt.
Die Fütterung war in großen Mengen und allerhand für Babys. Sicher 5-10 Flaschen Milch hat ein Baby bekommen. Die Fütterungen und anschließend Baden müssen täglich zur gleichen Zeit erfolgen, da sind Elefanten sehr strikt.

Der nächste Tag brachte eine interessante Führung im Herbal & Spice Garden (Raweli) in Matale. Die Führung durch die Nutz- und Heilpflanzenanlage war außerordentlich interessant und wurde abgerundet durch eine Nackenmassage, nach der man sich wie neugeboren fühlte.

tanzvorfuehrung-in-kandyAm Abend erreichten wir in der Stadt Kandy rechtzeitig noch die Aufführung des Nationaltanzes mit Feuerschluckern und Feuerläufern. Es war so eine Art Musical und danach noch sehenswerte Trance-Tricks. Der Botanische Garten in Kandy war auf jeden Fall sehenswert und eine freilebende Schlange inklusive.

Ansonsten war die Stadt Kandy schon merklich im Hochland der Insel und die Temperaturen waren schon auf europäischem Kalt-Niveau.
Was sich am nächsten Tag noch weiter bewahrheiten sollte: wir reisen nach Klein-England. Eine Zugfahrt mit interessanten Ausblicken führte uns ins Reich der Teeplantagen. An der gefühlt verlassensten Bahnstation der Welt, in Peradeniya, gab es überraschenderweise schon Recycling-Tonnen vom Allerfeinsten:

recycling-tonnen-in-peradeniyateeplantage

Beim Ausstieg der Endstation unserer Bahnfahrt kurz vor Nuwara Eliya war es dann eiskalt. Natürlich nur gefühlt eiskalt, weil es die letzten Tage so schön heiß gewesen war. Jedenfalls sind 15° C sonst auch kein Beinbruch für Europäer. Als nächstes ging es zur Teefabrik inklusiver einer wärmenden Tasse Schwarztee.

Der nächste Höhepunkt war dann eine Tiersafari im Yale-Nationalpark mit Beobachtung von 2 wildlebenden Leoparden. Die Fahrt durch diesen trockenen Wald endet am Indischen Ozean. Ein Traumerlebnis. Ständige Begleiterscheinung auf der Fahrt: Pfauen.

leoparden-im-yala-nationalparkpfau-im-yala-nationalpark

Nach einer Weiterfahrt von 4 Stunden erreichten wir dann das nächste Badehotel in Bentota: das Marina Beach Bentota. Zwischen Fluss und Meer gelegen. Und was hing da vor unserem Balkon unauffällig im Baum: ein Flughund.

flughund-vor-balkon-in-bentota

Die Tage am Strand mit wilden Wellen des Bentota-Strandes waren entspannend, bevor es übers Traumhotel Mount Lavinia und über die Großstadt Colombo wieder Richtung Heimat ging. In 14 Tagen um die Insel = nicht zu toppen!

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Eure Anne, 15 Jahre

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