Reisebericht Myanmar vom 13.12.15 bis 01.01.16 mit Sommer Fernreisen

Unsere Myanmar Reise umfasste vier Teile, die jeweils von Yangon aus per Flugzeug begannen und auch wieder dort endeten:

Yangon-Inle-See – Sagar – Loikaw – Kalaw –Yangon

Yangon – Sittwe – Mrauk-U – Chin-Dorf – Sittwe – Yangon

Yangon – Ngapali Beach – Yangon

Yangon – Golden Rock – Yangon

moenche-beim-essenWir hatten uns relativ kurzfristig zu der Reise entschlossen, waren noch nie vorher in Ostasien – das alles war also sehr neu für uns. In dieser schwierigen Situation war Frau Kapp eine sehr kompetente und flexible Beraterin, um zwischen verschiedenen Optionen letztlich die passende für uns zu finden.

Auch vor Ort erlebten wir Flexibilität und hohe Serviceorientierung, wenn es um kurzfristige Anpassungen ging: Wanderung statt Zugfahrt, einen Inlandsflug später legen. Die örtlichen Guides (deutsch- oder englischsprachig) waren freundlich, zuvorkommend und äußerst hilfsbereit. Sie gingen auf spezielle Wünsche ein. Sie sind fremdsprachlich ausgebildet, aber die Verständigung war gelegentlich auch schwierig, man verstand sie nicht immer gut und wurde manchmal auch nicht gut verstanden (sowohl auf deutsch als auch auf englisch). Auch die Fahrer waren sehr freundlich und kundenorientiert und gehen auf spezielle Wünsche ein.

frau-im-chin-dorfDie Hotels waren unterschiedlich: Es gab die Kategorien Superior und Deluxe. Deluxe war aus unserer Sicht meist sehr gehoben – wirklich luxuriös (bis hin zum offenen Kamin im Zimmer), während Superior (Loikaw und Sittwe) doch etwas einfach war (Lautstärke, Dusche, Zimmerausstattung, Frühstück). Eigentlich liegt zwischen beidem ein relativ großer Unterschied.

Die einzelnen Etappen haben im Wesentlichen so stattgefunden, wie beschrieben. Nur in Mrauk-U war der örtliche Reiseleiter nicht darauf eingestellt, dass wir mit einer Pferdekutsche zur Bootsanlegestelle Richtung Chin-Dorf fahren sollten. Da wir das am Vortag mit ihm besprochen haben, konnte er noch eine Kutsche organisieren. Es scheint, dass dieses Transportmittel am Aussterben ist und nicht mehr so leicht organisiert werden kann. Aber es hat sich gelohnt, wir fanden es sehr interessant, ein kurzes Stück in dieser Form zu reisen.

giraffenhalsfrauInsgesamt hat es uns sehr gut gefallen, es war ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Stopps und Besichtigungen unterwegs und auch mit hilfreichen Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten und kulturellen Hintergründen. Alle Etappen waren sehr interessant und außergewöhnlich. Es ist schwer, eine besonders hervorzuheben. Da wir sehr an den ethnischen Aspekten interessiert waren, gefielen uns besonders die Wanderung bei Kalaw sowie der Stopp bei den Giraffenhalsfrauen (die sich allerdings schon ziemlich auf die Besuche der Touristen eingestellt haben) sowie der Besuch im Chin-Dorf. Auch Mrauk-U war sehr faszinierend, die Landschaft, das einigermaßen ursprüngliche Leben dort sowie die vielen interessanten Bauwerke, die man fast nicht „bewältigt“.

Auch die lange Bootstour über den Inle-See bis nach Sagar und weiter nach Loikaw war sehr beeindruckend.

frau-mit-korb-auf-dem-kopfDer 5-Tage-Verwöhn-Aufenthalt am Ngapali-Strand war sehr angenehm, aber auch notwendig, um sich etwas auszuruhen. Interessant sind auch die Dörfer und der kleine Hafen in der Nähe, die sehr ursprünglich wirken – ganz nahe bei diesem Touristenzentrum.

Der Besuch des goldenen Felsens war spektakulär, aber auch anstrengend wegen der langen Strecke und des großen „Rummels“ dort, in dem sich einheimische Pilger und Touristen mischen. Aber auch das vermittelte einen authentischen Eindruck dieses Ortes.

Eine Anregung wäre, ob es nichtmöglich ist, wenn man – wie wir – öfter über Yangon reist, an den Tagen, wo man dort abends ankommt und morgens wieder losfliegt, in einem Hotel zu übernachten, das näher am Flughafen liegt. Der Transfer zum East-Hotel im Zentrum dauert dann doch – je nach Verkehr – bis zu 2 Stunden. Allerdings hat das Stadtzentrum natürlich seinen besonderen Charme. Und der Tipp von Herrn Sommer bezüglich des Restaurants Junior Duck an der Bootsanlegestelle war prima – wir waren öfters dort, und es war sehr gut und auch unterhaltsam.

Alles in allem waren wir von der Planung bis zum Ende des Aufenthalts sehr gut bedient. Wir danken allen Beteiligten in Deutschland und vor Ort für die fachkundige und angenehme Beratung und den Service und würden jederzeit wieder gerne bei Sommer-Fernreisen buchen.

Dietmar Chur und Ute Fehr aus Heidelberg